Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Predigten aus der Malteserkirche

  • 15/01/2016

    Montag, 4. Jänner 2016

    „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ So heißt es beim Evangelisten Johannes. So schreibt es der nieder, der beim Letzten Abendmahl an der Brust des Herrn ruhte beinahe wie ein Kind. „Allen aber, die ihn aufnahmen…“

    Mehr
  • 14/01/2016

    Zweiter Sonntag der Weihnachtszeit, 2./3. Jänner 2016

    Christen feiern Weihnachten von der Heiligen Nacht bis zum Fest der Taufe Christi am kommenden Sonntag. Deswegen leuchtet der Christbaum bei Christen jetzt und nicht Anfang Dezember, und deswegen hören wir heute ein Weihnachtsevangelium. Eines ohne Krippenromantik. Keine Hirten, kein Engel, kein Stern. Nichts fürs Gemüt.

    Mehr
  • 11/01/2016

    Christtag 2015

    33 Jahre lang und dann Schluss? – „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Dieser Satz aus dem Johannesevangelium, dieser seltsame und feierliche Satz, bedeutet: Gott wurde Mensch – Jesus aus Nazareth. Jesus: wahrer Gott und wahrer Mensch.

    Mehr
  • 11/01/2016

    Hochfest der Muttergottes, 1. Jänner 2012

    Wir werden im neuen Jahr vielen Menschen begegnen, aber der erste ist Maria. Heute. Der erste Jänner ist das „Hochfest der Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Die Messe beginnt mit den Worten: „Gruß dir, heilige Mutter!“

    Mehr
  • 11/01/2016

    Fest der Heiligen Familie, 27. Dez. 2015

    „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder und Schwestern?“, fragt Jesus die Menge, als seine Familie vor der Tür steht und ihn sehen will. Seine Verwandten meinen, er sei „von Sinnen“ (cf. Mk 3,33; 3,21). Wie passt diese verstörende Szene zum Bild der Heiligen Familie, wie wir es aus den Kirchen und Kalendern kennen: ein Mann, eine Frau, ein Kind, still und einträchtig beisammen in Bethlehem oder Nazareth. Was ist da passiert?

    Mehr
  • 11/01/2016

    Stephanitag 2015 – „Fürchtet euch nicht!“

    „Als die Fülle der Zeit gekommen war“ (Gal 4, 4): Das war Weihnachten. Die erste Ankunft Jesu. Die zweite Ankunft Jesu geschieht jeden Augenblick. Denn der Auferstandene lebt und er sucht uns. Die dritte Ankunft Jesu wird sein am Ende der Zeit, am Letzten Tag.

    Mehr
  • 11/01/2016

    Christmette 2015

    Die Weihnachtslieder wird es immer geben. Und die Weihnachtsmärkte. Weil Menschen manchmal Rührung brauchen, Traditionen und ein bisschen Freude. Aber die Christmette? Wird es die in 20 Jahren noch geben? Hier in Mailberg? Mit welchen Gläubigen? Mit welchem Priester?

    Mehr
  • 14/12/2015

    2. Adventssonntag (C), 6. Dezember 2015 – Zuversicht –

    Berge, Gebirge von Sorgen… Täler, Schluchten, Meere von Angst… Und die Sorgen lassen Gott nicht bis zu uns gelangen; die Angst stellt sich zwischen uns und Gott. So ist die Welt – und nicht erst heute. Da bekommen einige eine Aufgabe: Bereitet Gott den Weg!

    Mehr
  • 14/12/2015

    3. Adventssonntag (C), 13. Dezember 2015

    „Was sollen wir tun?“ Das ist doch die Frage aller Fragen! Aber heute fühlen sich viele so hilflos, so überfordert von den Problemen dieser Welt, dass sie diese Frage gar nicht erst zulassen. Irgendwie schleicht sich die Haltung ein: Man kann eh nichts tun.

    Mehr
  • 05/10/2015

    Kreuzerhöhung, 14. September 2015

    Gut, wenn ein Versuch scheitert. Nicht, damit es dann beim nächsten Mal besser wird; auch nicht, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen und als reife Persönlichkeiten abzurunden. Nein: einfach scheitern. Und das aushalten.

    Mehr
  • 18/09/2015

    21. Sonntag im Jahreskreis (B), 23. August 2015

    „Mein Kind soll einmal selbst entscheiden, ob es getauft werden will.“ Das sagen viele Eltern. Und viele Leute sagen: „Jeder muss selbst wissen, was er glaubt.“ Die Bibel sagt: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.“

    Mehr
  • 18/09/2015

    23. Sonntag im Jahreskreis (B), 5./6. September 2015

    „Pack!“ – Das kann man sagen, wenn man die Bilder der Flüchtlinge sieht (Calais). Man kann auch auf Flüchtlingskinder urinieren. In Berlin ging das, dieser Tage in der S-Bahn. Ein Mitglied der „Herrenrasse“ (das war tatsächlich das Argument!). Man kann auch auf facebook (sind hier viele, die finden, man müsse unbedingt bei facebook sein?) – man kann auch auf facebook posten: „Ich würde draufhalten! Die haben da nix zu suchen, da haben sie halt Pech.“ Gepostet von einer Deutschen. Sie spricht von den Flüchtlingen am Rand der Autobahn.

    Mehr
  • 06/07/2015

    Johannes der Täufer, 24. Juni 2015

    Johannes der Täufer – , so fremd, so einsam, so richtig, so über den Maßen groß. Was soll er mit uns und wir mit ihm? Kein echter Christ wird gegen diese Gestalt sprechen; jeder hier wird Johannes um Fürsprache bitten: den Schutzpatron des ganzen weltweiten Ordens der Malteser-Ritter und den Patron dieser kleinen Kirche hier. Aber wenn wir ehrlich sind: Warm wird man mit dem Täufer nicht. Nicht leicht jedenfalls. Franz von Assisi oder der hl. Antonius oder Maria sind leichter zu nehmen…

    Mehr
  • 06/07/2015

    Peter und Paul, 28./29. Juni 2015

    Sie waren keine Freunde. Ihre Wege haben sich nur kurz gekreuzt; der Herkunft und dem Charakter nach waren sie grundverschieden. Petrus und Paulus haben gestritten. – allerdings nicht über Blödsinn, sondern über die Wahrheit. Nichts deutet darauf hin, dass sie einander tief sympathisch waren; nichts von einer Männerfreundschaft, wie Sie sie kennen. Dennoch anerkennt Paulus die Autorität des Petrus, und Petrus achtet Paulus. So werden die beiden die Säulen der Kirche. Christus ist der Grundstein (und der Schlussstein), aber Gott beruft zwei ganz unterschiedliche Menschen, die Säulen des Baues zu werden. So geht Kirche.

    Mehr
  • 02/07/2015

    12. Sonntag im Jahreskreis (B), 21. Juni 2015

    So geht das. Irgendeine banale Untersuchung, – und der Arzt wird plötzlich sehr ernst. Sturm. Eine Plauderei beim Abendessen, – und mit einem Mal sitzen da nicht mehr Freunde, sondern Gegner. Sturm. Herrlicher Sommer, alles leicht, alles voller Leben, – und plötzlich: Krieg. So war das im Sommer 1914. Sturm. Von jetzt auf gleich. „Sie nahmen das Boot… plötzlich erhob sich ein heftiger Sturm.“

    Mehr

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | E: smom@malteser.at

X