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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

MENUMENU

Predigten aus der Malteserkirche

  • 11/01/2016

    Christtag 2015

    33 Jahre lang und dann Schluss? – „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Dieser Satz aus dem Johannesevangelium, dieser seltsame und feierliche Satz, bedeutet: Gott wurde Mensch – Jesus aus Nazareth. Jesus: wahrer Gott und wahrer Mensch.

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  • 14/12/2015

    2. Adventssonntag (C), 6. Dezember 2015 – Zuversicht –

    Berge, Gebirge von Sorgen… Täler, Schluchten, Meere von Angst… Und die Sorgen lassen Gott nicht bis zu uns gelangen; die Angst stellt sich zwischen uns und Gott. So ist die Welt – und nicht erst heute. Da bekommen einige eine Aufgabe: Bereitet Gott den Weg!

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  • 14/12/2015

    3. Adventssonntag (C), 13. Dezember 2015

    „Was sollen wir tun?“ Das ist doch die Frage aller Fragen! Aber heute fühlen sich viele so hilflos, so überfordert von den Problemen dieser Welt, dass sie diese Frage gar nicht erst zulassen. Irgendwie schleicht sich die Haltung ein: Man kann eh nichts tun.

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  • 05/10/2015

    Kreuzerhöhung, 14. September 2015

    Gut, wenn ein Versuch scheitert. Nicht, damit es dann beim nächsten Mal besser wird; auch nicht, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen und als reife Persönlichkeiten abzurunden. Nein: einfach scheitern. Und das aushalten.

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  • 18/09/2015

    23. Sonntag im Jahreskreis (B), 5./6. September 2015

    „Pack!“ – Das kann man sagen, wenn man die Bilder der Flüchtlinge sieht (Calais). Man kann auch auf Flüchtlingskinder urinieren. In Berlin ging das, dieser Tage in der S-Bahn. Ein Mitglied der „Herrenrasse“ (das war tatsächlich das Argument!). Man kann auch auf facebook (sind hier viele, die finden, man müsse unbedingt bei facebook sein?) – man kann auch auf facebook posten: „Ich würde draufhalten! Die haben da nix zu suchen, da haben sie halt Pech.“ Gepostet von einer Deutschen. Sie spricht von den Flüchtlingen am Rand der Autobahn.

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  • 18/09/2015

    21. Sonntag im Jahreskreis (B), 23. August 2015

    „Mein Kind soll einmal selbst entscheiden, ob es getauft werden will.“ Das sagen viele Eltern. Und viele Leute sagen: „Jeder muss selbst wissen, was er glaubt.“ Die Bibel sagt: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.“

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  • 06/07/2015

    Johannes der Täufer, 24. Juni 2015

    Johannes der Täufer – , so fremd, so einsam, so richtig, so über den Maßen groß. Was soll er mit uns und wir mit ihm? Kein echter Christ wird gegen diese Gestalt sprechen; jeder hier wird Johannes um Fürsprache bitten: den Schutzpatron des ganzen weltweiten Ordens der Malteser-Ritter und den Patron dieser kleinen Kirche hier. Aber wenn wir ehrlich sind: Warm wird man mit dem Täufer nicht. Nicht leicht jedenfalls. Franz von Assisi oder der hl. Antonius oder Maria sind leichter zu nehmen…

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  • 06/07/2015

    Peter und Paul, 28./29. Juni 2015

    Sie waren keine Freunde. Ihre Wege haben sich nur kurz gekreuzt; der Herkunft und dem Charakter nach waren sie grundverschieden. Petrus und Paulus haben gestritten. – allerdings nicht über Blödsinn, sondern über die Wahrheit. Nichts deutet darauf hin, dass sie einander tief sympathisch waren; nichts von einer Männerfreundschaft, wie Sie sie kennen. Dennoch anerkennt Paulus die Autorität des Petrus, und Petrus achtet Paulus. So werden die beiden die Säulen der Kirche. Christus ist der Grundstein (und der Schlussstein), aber Gott beruft zwei ganz unterschiedliche Menschen, die Säulen des Baues zu werden. So geht Kirche.

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  • 02/07/2015

    12. Sonntag im Jahreskreis (B), 21. Juni 2015

    So geht das. Irgendeine banale Untersuchung, – und der Arzt wird plötzlich sehr ernst. Sturm. Eine Plauderei beim Abendessen, – und mit einem Mal sitzen da nicht mehr Freunde, sondern Gegner. Sturm. Herrlicher Sommer, alles leicht, alles voller Leben, – und plötzlich: Krieg. So war das im Sommer 1914. Sturm. Von jetzt auf gleich. „Sie nahmen das Boot… plötzlich erhob sich ein heftiger Sturm.“

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  • 02/07/2015

    Hl. John Fisher und Hl. Thomas Morus, 22. Juni 2015

    Was für Worte! – „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.“ Und in der Lesung: „Jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt. Wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?“ Was für Worte! Die Bibel von ihrer unerträglichen Seite.

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  • 30/06/2015

    11. Sonntag im Jahreskreis (B), 13./14. Juni 2015

    Wie viel Herz hält man aus? Will man das Herz des anderen überhaupt entdecken? Oder reicht ein Körper? Will man erkennen oder bloß ein wenig Nähe fühlen? Vielleicht hat das Herz Abgründe? Und welcher Art mögen diese sein? Dunkel? Kalt? Was kommt aus den Herzen des Menschen hervor?

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  • 18/06/2015

    Hl. Messe des Aidsdienstes Malteser, 2. Juni 2015

    Wer hat das Sagen? Der blinde Tobit oder seine Frau? Gott oder der Kaiser? Wer sind die Herren? Betreuer oder Betreute? – Der Malteser-Ritter-Orden gibt eine überraschende Antwort. In dem Gebet, das alle Mitglieder täglich sprechen (damit es sich einprägt ins Herz und in den Verstand), da heißt es: „Meinem Nächsten will ich in Liebe begegnen. Besonders den Armen und unseren Herren Kranken.“

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  • 15/06/2015

    Messe in der „Langen Nacht der Kirchen“, 29. Mai 2015 (Freitag der 8. Woche im Jahreskreis)

    Die Lesung aus dem Alten Testament spricht von Dauer und Vergehen. Von Ordnung. Die stabile Ordnung von Gut und Böse, Strafe und Lohn, Zeit und Nicht-Zeit. Das Evangelium dieses Tages spricht von der Ordnung der Natur („es war nicht die Zeit der Feigenernte“), von der Ordnung des Herkommens und der Notwendigkeiten: Händler und Käufer im Heiligen Bezirk, im Tempel Gottes, – denn Menschen müssen ja von etwas leben und die Wirtschaft muss wachsen und die Konkurrenz kann nicht schlafen. „Da verfluchte er den Feigenbaum und sagte zu ihm: ‚In Ewigkeit soll keiner mehr eine Frucht von dir essen.’“ – „Und seine Jünger hörten es“ (Mk 11).

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Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | M: smom@malteser.at

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