Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Aktuelles

Malteserkirche: Mag. Albin Scheuch ist neuer Rektor

03/09/2026 


Wien – Mit 1. September 2026 übernimmt Konventualkaplan Mag. Albin Scheuch offiziell das Amt des Rektors der Malteserkirche in der Wiener Kärntner Straße. Bereits in den vergangenen Jahren hatte er sich intensiv um die Belange des Gotteshauses gekümmert, nachdem der frühere Kirchenrektor P. Dr. Christoph Martin seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegt hatte. Die Ernennung zum neuen Kirchenrektor per 1. September 2026 wurde im Mai 2026 von S.E. Erzbischof Josef Grünwidl übermittelt.

Die Geschichte der Malteserkirche reicht bis an den Beginn des 13. Jahrhunderts zurück. An der damaligen Pilgerroute in den Süden, der heutigen Wiener Kärntner Straße, gelegen, entstand die dem Hl. Johannes dem Täufer geweihte Kirche. Bereits damals trug der Souveräne Ritter- und Hospitalorden des Hl. Johannes zu Jerusalem, heute als Malteserorden bekannt, Verantwortung für die Kirche und den unmittelbar angrenzenden Johanneshof. Dort befand sich ursprünglich ein Hospital zur Versorgung kranker Pilger.

Bis heute ist die Malteserkirche ein bedeutendes kulturhistorisches Kleinod im Herzen Wiens und ein vom Malteserorden intensiv genutztes Gotteshaus. Nachdem die Kirche einige Jahre keinen offiziellen Rektor hatte, ernannte Erzbischof Josef Grünwidl im Mai 2026 Konventualkaplan Mag. Albin Scheuch zum neuen Kirchenrektor. Albin Scheuch hatte bereits in den vergangenen Jahren wesentliche Aufgaben rund um die Kirche übernommen und trat mit einem feierlichen Gottesdienst heute offiziell sein neues Amt an. An der Feier nahmen unter anderem Großprior Fra’ Gottfried Kühnelt-Leddihn, der Hochmeister des Deutschen Ordens, P. MMag. Dipl.-Bw. (FH) Frank Bayard, MBA, sowie zahlreiche Mitglieder des Malteserordens teil.

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Konventualkaplan Mag. Albin Scheuch trat am 1. Sept. 2026 sein Amt als neuernannter Rektor der Malteserkirche im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes an. © Fotocredit: Souveräner Malteser-Ritter-Orden
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Im Beisein des Hochmeisters des Deutschen Ordens und vieler Mitglieder des Malteserordens wünschte Großprior Fra´ Gottfried Kühnelt-Leddihn dem neuen Rektor der Malteserkirche Gottes reichen Segen. © Fotocredit: Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Wertschätzung für den ehemaligen Kirchenrektor P. Dr. Christoph Martin

In seiner Homilie würdigte der neue Kirchenrektor seinen Vorgänger P. Dr. Christoph Martin. Er hob insbesondere dessen großes Engagement für die Malteserkirche sowie dessen seelsorgerisches Wirken für die Mitglieder des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens hervor. An diese Tradition wolle er anknüpfen und als Seelsorger für alle Besucherinnen und Besucher der Malteserkirche zugänglich sein, betonte Albin Scheuch. Besondere Bedeutung komme dabei dem Dienst an Armen und Kranken zu, der seit jeher zu den zentralen Aufgaben des Malteserordens zählt.  Ebenso wichtig sei es ihm, das Wort Gottes verständlich, einprägsam und lebensnah zu vermitteln. Auch darin sei ihm sein Vorgänger ein großes Vorbild.

Zuletzt war Konventualkaplan Mag. Albin Scheuch als Pfarrer der Pfarre St. Martin in Mannersdorf am Leithagebirge tätig. Zeitgleich mit seiner Pensionierung übernimmt er nun seine neue Aufgabe als Rektor der Malteserkirche. Großprior Fra’ Gottfried Kühnelt-Leddihn und die versammelten Mitglieder des Ordens wünschen ihm für seine neue Verantwortung Gottes reichen Segen.

Rückfragen und Kontakt

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Jochen Ressel | Leiter Kommunikation
Souveräner Malteser-Ritter-Orden – Großpriorat von Österreich
jochen.ressel@malteser.at | +43 664 11 88 561 | www.malteserorden.at

Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden, entstanden in Jerusalem in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, ist ein primäres Völkerrechtssubjekt und ein katholischer, religiöser Laienorden. Seine Aufgabe ist es, den Glauben zu bezeugen und den Armen und Kranken zu dienen. Heute ist der Malteserorden vor allem im Bereich der sozial-medizinischen und humanitären Hilfe tätig und in über 120 Ländern präsent. Gemeinsam mit 13.500 Mitgliedern arbeiten 100.000 Freiwillige, die von rund 60.000 Ärzten, Pflegepersonen, diplomierten Pflegekräften und Sanitätern unterstützt werden. Der Orden betreibt Krankenhäuser, medizinische Zentren, Ambulanzen, Einrichtungen für ältere und behinderte Menschen, Zentren für unheilbar Kranke sowie soziale und psychologische Betreuungsprojekte für Migranten und Flüchtlinge. Malteser International, das weltweit tätige Hilfswerk des Malteserordens, leistet Nothilfe bei Naturkatastrophen und in Kriegssituationen. In der Ukraine ist der Orden derzeit an über 70 Orten sowie in den Nachbarländern tätig. Im Nahen Osten unterstützt er die von den Konflikten Betroffenen, insbesondere im Libanon und im Gazastreifen (in Zusammenarbeit mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem), und betreibt das einzige Krankenhaus mit einer Neugeborenen-Intensivstation in Bethlehem. Das italienische Ambulanzkorps des Malteserordens beteiligt sich an Rettungsaktionen für Migranten im Mittelmeer. Der Malteserorden ist neutral, unparteiisch und unpolitisch. Er unterhält diplomatische Beziehungen zu 115 Staaten, offizielle Beziehungen zu fünf weiteren Staaten und Botschafterbeziehungen zur Europäischen Union. Er hat ständigen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen und ist in den wichtigsten internationalen Organisationen vertreten. Seit 1834 hat die Regierung des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens ihren Sitz in Rom. Fra‘ John Dunlap ist der 81. Großmeister. www.orderofmalta.int/de

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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