16. April – Heilige Bernadette Soubirous
Bernadette Soubirous, geboren am 7. Januar 1844 in Lourdes als Marie Bernarde Soubirous, war eine französische Heilige, die durch ihre Marienerscheinungen weltberühmt wurde. Als Kind armer Müller wuchs sie in bescheidenen Verhältnissen auf und litt unter Asthma. Sie war das älteste Kind von François und Louise Soubirous und lebte im Moulin de Boly. Die Familie zog mehrmals um, da sie immer ärmer wurde. Trotz schwacher Gesundheit und wenig Schulbildung blieb sie gläubig und fromm. Am 11. Februar 1858 erlebte die 14-Jährige in der Grotte von Massabielle die erste Vision einer „schönen Dame“ in weißem Kleid. Bis Juli 1858 folgten 17 weitere Erscheinungen, in denen Maria sich als Unbefleckte Empfängnis offenbarte. Sie forderte Buße, Gebet und den Bau einer Kapelle – und wies auf eine heilkräftige Quelle hin. Nach kirchlicher Anerkennung 1862 trat Bernadette 1866 den Barmherzigen Schwestern in Nevers bei. Sie arbeitete als Hilfsschwester, litt weiter unter Krankheit und starb am 16. April 1879 mit 35 Jahren. 1925 selig- und 1933 heiliggesprochen, ruht ihr unversehrter Leib in Nevers. Lourdes zieht jährlich Millionen Pilger an, die an der Quelle Hoffnung suchen. Ihr Leben lehrt Demut und Gehorsam.
Eine demütige Seherin von Lourdes
Kindheit in Armut
Die 18 Marienerscheinungen
Leben als Nonne
Heiligsprechung und Vermächtnis
