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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

Nachrichten

Hochfest des Hl. Joseph, 19. März 2016

05/04/2016 


Im Namen des Vaters + des Sohnes + des Heiligen Geistes

„Joseph!“ – So geht das: Gott spricht einen Menschen an. Hier im Traum, durch einen Engel. Später wird Jesus einem Mann zurufen: „Folge mir!“ Der hl. Augustinus hört eine Kinderstimme aus dem Nachbargarten; der hl. Antonius sitzt in der Messe und hört das Evangelium. Auf ganz verschiedene Weisen ruft Gott Menschen. Aber er ruft.

Sie ruft er durch die Sakramente, durch die Glocken, in der Messe, an den Bildstöcken, vielleicht durch einen Brief Ihres Pfarrers oder die Sonntagszeitung oder durch einen Blick auf die Weingärten Mailbergs. Gott ruft Menschen, seitdem es Menschen gibt.

„Fürchte dich nicht!“ – Der Engel, der Bote Gottes, beruhigt Joseph. „Hab keine Angst. Nicht vor dem Heiligen, nicht vor der schwierigen Situation, in die dich das Leben gestellt hat. Hab keine Angst vor dem Auftrag Gottes!“

„Tu etwas! Nimm Maria und das Kind zu dir.“ – Gott ruft einen Menschen, er stärkt ihn und gibt ihm einen Auftrag. Einen Auftrag, der wie auch immer dem Heil der Welt dienen soll. Auch Sie haben solch einen Auftrag.

Und nun ist es am Menschen. „Als Joseph erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.“ Joseph gehorcht. Irgendwann geht es immer darum: Gehorche ich Gott oder gehorche ich nicht? Joseph schweigt. Es wird im ganzen Evangelium kein Wort von ihm überliefert. Dieser Mann tut einfach, was ihm aufgetragen ist.

So sorgt Joseph also für Maria; er beschützt seine Familie. Ihm ist das junge, verborgene Leben Jesu anvertraut. Das Kostbarste, was Gott hat. Jesus lernt von Joseph, wie man arbeitet, wie man betet, wie man in die Kirche geht. Joseph wird dabei zum Augenzeugen. Er sieht mit an, wie Jesus für seinen Auftrag heranwächst. Joseph, das ist Schweigen und Schauen. Eine demütige, reife, männliche Art zu dienen.

Solcher Gehorsam hat nichts Stupides, Peinliches oder Kleines. Es ist der „Gehorsam des Glaubens“. Ein Mann trifft auf Gott (wie Sie). Er unterwirft sich Gott mit seinem Verstand und seinem Willen. Das ist der „Gehorsam der Liebe“. Josef wird auf den Weg des Glaubens gestellt. Wie wir. Er teilt den Glauben der Muttergottes; er unterstützt Maria auf ihrem Glaubensweg. Seine männliche Liebe zu Maria wird vom Heiligen Geist verwandelt und belebt. In diesem Sinn führen die beiden eine christliche Ehe. So lebte Joseph in der Nähe des göttlichen Geheimnisses. Was er da von seinem Sohn und seiner Frau empfangen haben muss, innerlich! Von hier, vom Schweigen, Sehen, Empfangen kommen die großen Taten dieses Mannes.

Das II. Vatikanische Konzil sagt: Die Grundhaltung der Kirche muss es sein, Gottes Wort voll Ehrfurcht zu hören. Genau das hat Joseph getan. Er hat das Wort Gottes ehrfürchtig gehört und befolgt. Das Konzil sagt: Die Kirche soll in Treue am Heilswerk Gottes mitwirken. Genau das hat Joseph getan. Er hat treu am Werk Gottes mitgewirkt.  Deswegen wurde der Hl. Joseph zum Vorbild der Kirche. Und zu ihrem Schutzpatron.

Heiliger Joseph beschütze die Kirche, so wie du Maria und Jesus beschützt hast.

Zum mündlichen Vortrag bestimmt, verzichtet dieser Text auf Quellenangaben. Jede Vervielfältigung und Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Autors.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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