21. September – Welt-Alzheimer-Tag
Das Motto 2026 erinnert uns daran, dass Demenz nicht nur ein Thema für Hochbetagte ist. Auch jüngere Menschen können erkranken, und Angehörige aller Generationen sind betroffen. Frühzeitige Diagnose, Aufklärung und Unterstützung sind entscheidend – denn je früher man weiß, desto mehr kann man tun. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung. Sie führt zu einem schleichenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und schließlich der Selbstständigkeit. Weltweit leben mehr als 55 Millionen Menschen mit Demenz, wobei Alzheimer für 60–70% aller Fälle verantwortlich ist. Alzheimer entsteht durch krankhafte Ablagerungen im Gehirn: Beta-Amyloid-Plaques zwischen den Nervenzellen und Tau-Protein-Verklumpungen innerhalb der Zellen. Diese Veränderungen führen zum Absterben von Nervenzellen, insbesondere im Hippocampus – dem Zentrum für Gedächtnis und Orientierung. Die Beschwerden nehmen im Laufe der Jahre kontinuierlich zu. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen höheres Alter, genetische Vorbelastung, aber auch beeinflussbare Faktoren wie Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Diabetes. Ein gesunder Lebensstil, geistige Aktivität und soziale Teilhabe gelten als Schutzfaktoren, die das Erkrankungsrisiko senken und den Verlauf positiv beeinflussen können. Bis zu 45% der Demenzfälle könnten durch Prävention vermeidbar sein. Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die das Gehirn betreffen und zu kognitivem Abbau führen. Alzheimer ist mit etwa 65% Anteil die häufigste Form der Demenz. Das bedeutet: Jede Person mit Alzheimer hat eine Demenz – aber nicht jede Demenzerkrankung ist Alzheimer. Andere Demenzformen haben teils andere Ursachen und Symptome, überschneiden sich jedoch in vielen Bereichen mit der Alzheimer-Krankheit. Das Motto 2026 erinnert uns daran, dass Demenz nicht nur ein Thema für Hochbetagte ist. Auch jüngere Menschen können erkranken, und Angehörige aller Generationen sind betroffen. Frühzeitige Diagnose, Aufklärung und Unterstützung sind entscheidend – denn je früher man weiß, desto mehr kann man tun. Weltweit: Etwa 10 Millionen Menschen erkranken jährlich neu an Demenz Österreich: 170.000 Menschen leben aktuell mit einer Form von Demenz, davon sind fast zwei Drittel Frauen Weltweit: Mehr als 55 Millionen Menschen leben mit Demenz Prognosen für 2040/2050: Österreich: 2040 etwa 260.000 Menschen und 2050 etwa 290.000 Menschen Weltweit: 2040 etwa 108 bis 125 Millionen Menschen und 2025 etwa 139 bis 152 Millionen Menschen MALTESER Care pflegt, betreut und unterstützt bereits seit vielen Jahren betroffene Klientinnen und Klienten und deren Angehörige. Sollten Sie Rat und Hilfe im Umgang mit Demenz benötigen, kontaktieren Sie bitte unsere kompetenten MitarbeiterInnen unter „Unser Team“.
„Demenz (k)ennt keine Altersgrenze“
Was ist Alzheimer?
Wie entsteht Alzheimer?
Risikofaktoren und Prävention
Wie verhält sich Demenz zu Alzheimer?
Demenz kennt keine Altersgrenze
Die harten Fakten:
