Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Um Ihnen auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte und für Sie relevante Informationen bereitstellen zu können, werden auf dieser Website mithilfe von Cookies Informationen über Sie und Ihr Nutzungsverhalten gesammelt und gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von einem Website-Server auf Ihrem Computer oder sonstigen Geräten zur Internetnutzung abgelegt werden. Ihr Webbrowser sendet diese Cookies bei jedem Besuch an die Website zurück. Dies ermöglicht es uns, Sie bei einem erneuten Besuch der Seite zu identifizieren und Informationen bzgl. Ihrer Präferenzen, zu speichern. Weitere Informationen zu Cookies und ihrer Funktionsweise finden Sie unter: https://www.aboutcookies.org/ Bei jedem Besuch unserer Website werden mithilfe der Cookies und anderen Technologien Informationen gespeichert. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer hier beschriebenen Verwendung von Cookies einverstanden. Weiterlesen

Close
Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

MENUMENU

Nachrichten

In Bewegung. Betrachtung am 3. Adventsonntag 2017

17/12/2017 


Im Namen des Vaters + des Sohnes + des Heiligen Geistes

Geh deinen Weg, kleines Kind!

Finde ein Licht.

Dann mach hell meinen weiten Raum.

Ich gehe meinen Weg.

Ich gehe meinen Weg vor Gott.

Im Land der Lebenden.

Ein kleiner Garten vor dem Altar der Kirche. Grün im Winter.

In der Mitte ein Licht.

Brecht auf, Kinder! Macht euch auf den Weg!

Geht! Schritt für Schritt. Sucht das Licht!

Wenn ihr es gefunden habt, werdet ihr hell.

Jedes Kind ein Licht.

„Drei Wasserfälle kurz hintereinander.“

„Die kleinen Täler droben sind wunderschöne Lichtungen voller Blumen: Liebeshainblumen, Kastillea, die duftenden, weißen Blüten des Spierstrauches. Reichlich Maultierhirsche und Elche; Grizzlys, Vielfraße, Pumas. Die Musik von Vögeln; die lauten Bäche; die gleißenden Schneefelder in der Ferne.“

Eine Prozession, geradewegs

Im Kreis

Im Labyrinth

Ein Anfang, ein Ende

Eine Mitte

In der Mitte Licht

Und das Licht am Ende

„Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.“

Gekrümmter Raum, gedehnte Zeit. Einzeller, die zu Vögeln werden. Lebewesen aus Sternenstaub. Kontinente, die sich verschieben.

Länder. Armenien und Äthiopien, Bhutan, China, Burgund und Grönland, Irland, Indien, Persien, Island und Israel. Das Land der Aufgehenden Sonne. Lesotho, Madagaskar, Malta, Mazedonien. Hellas. Die Mongolei. Ceylon, Oman, Peru, Österreich, Polen, Litauen. Umbrien und Ligurien. Und die Türkei. Die Levante, Ungarn, die beiden Amerika. Ithakas sonnige Höhen.

„So zog auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt.“

„Wir gleichen dem Kormoran, der auf einem Felsen sitzt. Die Flut steigt, sie überspült den Fels, und er fliegt davon. Wir sind ohne trockenen Ruheplatz.“

„Die Königin des Südens… kam nach Jerusalem mit sehr großem Gefolge, mit Kamelen, die Balsam, eine gewaltige Menge Gold und Edelsteine trugen… die Flotte Hirams, die Gold aus Ofir holte, brachte von dort große Mengen Almuggimholz und Edelsteine.“

Ein Lebenslauf

Der Lebenslauf dieser Kinder

Aufbruch

Umkehr

Nachfolge

Rast.

Aufbruch, Umkehr, Nachfolge, Rast

Wege, Träume

Geh deinen Weg, Kind! Finde ein Licht.

Dann mach hell den weiten Raum.

„Als Jesus in Bethlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten.“

„Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“

„Bergsee des Rufenden Fisches. Steilhang der Mitfühlenden Dame. Kloster am Steilhang der Mitfühlenden Dame. Berg des Kostbaren Kruges.“

„Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestelle, von dem er genommen war. Er vertrieb den Menschen.“

„Ich habe mich verirrt!“, rief der König.

„Das tun alle Menschen“, antwortete der Narr.

„Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.“

„Ins Paradies mögen Engel dich geleiten, die heiligen Märtyrer dich begrüßen und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.“

Das Paradies gibt es auf Erden nur in deiner Seele. Die Seele hat man immer dabei. Deshalb kann man ruhig in der Küche sitzen.

Der Entdecker Marco Polo schreibt: „Kein Mensch, mag er nun Heide, Sarazene oder Christ sein, hat seit der Erschaffung Adams bis auf den heutigen Tag so viele und gewaltige Dinge gesehen (…) Und noch etwas müsst ihr euch merken: In Sugiu gibt es gut 6000 steinerne Brücken… in den nahen Bergen wächst viel Rhabarber und Ingwer.“

„Sie gingen in das Haus und sahen das Kind… da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“

Die Wege der zwölf Apostel. Thomas sei in Indien gewesen, erzählen sie. Petrus war in Rom. Und Judas Thaddäus – war er in Mesopotamien? Oder in Armenien? Oder beides? Manche sagen, er und der Apostel Simon hätten den König von Babel bekehrt. Wieder andere erzählen, er habe dem König von Edessa ein Bild von Jesus überbracht.

Auch Paulus ist unterwegs. Nach Antiochia bei Pisidien und zurück. Über Zypern, Pamphylien und Galatien. Dann Ikonion, Lystra und Derbe. Später Thessalnich, Athen, Korinth und Ephesus. Rom am Ende.

Hic sunt dracones. Hic sunt leones. Jenseits werden Drachen sein.

„Wer hier eintritt, lasse alle Hoffnung fahren.“

„Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist 40 Tage lang in der Wüste umher.“

„In der folgenden Zeit wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes.“

„Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf.“

„Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.“

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen befanden sich im Jahr 2015 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht.

„Mose stieg aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der Herr zeigte ihm das ganze Land… Der Herr sagte zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe… Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht.“

„Beschütze deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit.“

Beschütze diese Kinder auf ihrem Weg durch die Zeit.

„Deine Tod, o Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir.

Bis du wiederkommst.“

Zum mündlichen Vortrag bestimmt, verzichtet dieser Text auf Quellenangaben. Jede Vervielfältigung und Veröffentlichung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Autors.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | M: smom@malteser.at

X