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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

Nachrichten

Zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10.02.

10/02/2016 


MALTESER Austria

In Österreich bietet der MCR (Malteser-Care-Ring) die 24 Stundebetreuung zu Hause auch für Kinder an, wodurch auch Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten, die eine teils sehr intensive Pflege und Betreuung benötigen, das Leben im Kreis der Familie und im gewohnten Umfeld ermöglicht wird.

Malteser Care-Ring

In Österreich bietet die MALTESER Kinderhilfe im Kinderhospiz – HILDE UMDASCH HAUS  – Geborgenheit, Ruhe, Entspannung, Begleitung, aber vor allem auch würdevolles Leben in einem optimalen Umfeld. Die Bedürfnisse der erkrankten Kinder und ihrer Familien stehen hier im Mittelpunkt. Mit dem HILDE UMDASCH HAUS wird erstmals in Österreich ein völlig neuartiges Pflege- und Betreuungskonzept realisiert. Das Haus bietet Platz für 10 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Diagnose, bei denen hochkomplexer Pflegebedarf gegeben ist.

Hilde Umdasch Haus

MALTESER International
 
Köln. Dank des medizinischen Fortschritts leben auch Kinder mit einer lebensverkürzenden Krankheit immer länger und erreichen häufiger als früher das Erwachsenenalter. Für die Eltern, Angehörigen und die professionellen Begleiter verändern sich die Aufgaben. „Das Sterben dauert länger, die Mädchen und Jungen erreichen Lebensphasen, die vor wenigen Jahrzehnten unbekannt waren“, sagt Dirk Blümke, Leiter der Malteser Fachstelle Hospiz- und Palliativarbeit. Pubertät, Ende der Schulausbildung, Wunsch nach eigenständigerem Wohnen und Arbeiten stellen sich den Eltern als besondere Herausforderung. Die soziale und medizinische Versorgung jedoch muss trotz dieses Abnabelns auf sehr hohem Niveau auch bei jungen Erwachsenen weiter erfolgen. Dabei ist die Versorgungslage zum Beispiel im Rahmen der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche noch schlechter als für (ältere) Erwachsene. „Es gibt zu wenige Kinderärzte mit palliativer Qualifikation“, bemängelt Blümke und sieht insbesondere im ländlichen Raum zu wenig Unterstützung für die Familien.
Die ehren- und hauptamtlichen Hospizbegleiter stellen sich auf eine immer längere Begleitung und Entlastung der Familie ein. Diese dauert bisher in der Regel einige Monate bis wenige Jahre. Weil die Herausforderungen steigen, muss die Qualifizierung der Hospizbegleiter weiter ausgebaut werden. Das kostet Geld, das durch Spenden akquiriert werden muss, da die Krankenkassen nur 70 Prozent der hauptamtlichen Koordinierungsstelle bezahlen. „Spendensammeln kostet viel Zeit, die zulasten der Betreuung verloren geht.“
Immer näher rückt die hospizliche Begleitung lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher an die in der Behindertenhilfe betreuten Menschen heran. „Hier gilt es Brücken zu schlagen“, fordert Dirk Blümke, da sich Träger, Organisationen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe meist erst in Ansätzen mit der Begleitung von Menschen mit Behinderung am Lebensende und in der Trauer auseinandersetzen.
 
Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 72.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an 700 Orten

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | M: smom@malteser.at

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