Großmeister beim Schließen der Heiligen Pforte
Der Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra’ John Dunlap, nahm an der von Papst Leo XIV. geleiteten Zeremonie zum Schließen der Heiligen Pforte der Petersbasilika teil. Damit endete das „Jubiläum der Hoffnung”. Mit der Schließung der Heiligen Pforte endete das Jubiläumsjahr, das Papst Franziskus am 24. Dezember 2024 eröffnet hatte. Dieses Jubiläum war geprägt vom Übergang zwischen zwei Päpsten und gipfelte in der Aufforderung von Papst Leo XIV., als „Friedensstifter” in die Zukunft zu blicken. Er betonte dabei, dass „die Hoffnung, die wir verkünden, vom Himmel kommt, aber hier auf Erden eine neue Geschichte hervorbringen muss”. Das Jubiläum 2025 verzeichnete einen außergewöhnlichen Andrang: 33.475.369 Pilger aus 185 Ländern kamen im Laufe des Heiligen Jahres nach Rom. Dies war eine organisatorische Herausforderung von großem Ausmaß, der sich der Malteserorden während der gesamten Dauer des Jubiläums mit seinem Sanitätsdienst auf dem Petersplatz und in den päpstlichen Basiliken stellte. Über 2.200 Freiwillige aus rund 30 Ländern waren im Einsatz, wöchentlich mehr als 35. Sie waren in acht Gruppen aus Ärzten, Krankenschwestern, Rettungssanitätern und -Assistenten organisiert und wurden von 90 regulären Freiwilligen der Erste-Hilfe-Station auf dem Petersplatz unterstützt. Dank ihres Einsatzes konnten rund 3.000 Einsätze durchgeführt werden, wobei die Hilfe für die Pilger von der medizinischen Grundversorgung bis zur Bewältigung komplexer Notfälle reichte. Dies wurde durch eine spezielle Koordinierungsstruktur, gemeinsame Einsatzprotokolle und kontinuierliche Schulungs- und Überwachungsmaßnahmen ermöglicht. Die Erste-Hilfe-Station (PPS) des Malteserordens im Braccio di Carlo Magno (Arm Karls des Großen) ist seit 75 Jahren eine wichtige medizinische Einrichtung im Dienst der Pilger. Sie ist das ganze Jahr über in Betrieb und dient in Zusammenarbeit mit den vatikanischen Gesundheitsbehörden auch als Koordinierungszentrale für die anderen päpstlichen Basiliken. Während des Jubiläums stieg die Zahl der täglichen Einsätze deutlich an und verdreifachte sich anlässlich der Beisetzung von Papst Franziskus. Die Teilnahme des Großmeisters Fra‘ John Dunlap an der feierlichen Schließung der Heiligen Pforte zeugt von der Verbundenheit des Malteserordens mit dem Heiligen Stuhl sowie von dessen konkretem Engagement, den Geist des Jubiläums in Dienst, Fürsorge und Solidarität gegenüber Pilgern aus aller Welt, die nach Rom gekommen sind, umzusetzen. Dieses Engagement hat seine Wurzeln in der historischen Mission des im 11. Jahrhundert gegründeten Ordens, der kranken und schutzbedürftigen Pilgern half. Auch heute noch drückt sich diese Mission in der Begleitung der Schwächsten und dem Schutz der Menschenwürde aus, dem Kernstück des Pilgergeistes, der den Malteserorden seit seinen Anfängen prägt.
Das „Jubiläum der Hoffnung” ist zu Ende! Über 2.000 Freiwillige des Malteserordens waren im Dienst der Pilger.






