4. Februar – Weltkrebstag – „Gemeinsam einzigartig“
Weltweit sterben rund 20 Menschen pro Minute an Krebs! Das Motto des Weltkrebstages am 4. Februar 2026 lautet „Gemeinsam einzigartig“ (englisch: „United by Unique“). Das Motto „Gemeinsam einzigartig“ betont zwei Dinge gleichzeitig: Gemeinschaft und Individualität. In Österreich erkranken derzeit pro Jahr rund 46.000 Menschen neu an Krebs. Für die aktuellsten verfügbaren Daten sind konkret etwa 46.500 Krebsneuerkrankungen für das Jahr 2023 dokumentiert (rund 24.700 Männer und 21.800 Frauen). In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen von etwa 41.000 auf etwa 46.000 angestiegen, was auch mit der alternden Bevölkerung zusammenhängt. In Österreich sterben derzeit pro Jahr etwas über 20.000 Menschen an Krebs; die Größenordnung liegt bei rund 20.000 bis 21.000 Todesfällen jährlich. Konkret sind für jüngere Berichtsjahre etwa 20.900 krebsbedingte Todesfälle dokumentiert, was ungefähr einem Fünftel aller Todesfälle in Österreich entspricht. Die meisten krebsbedingten Todesfälle in Österreich gehen auf einige wenige Krebsarten zurück. Ende 2030 werden laut einer Studie von Statistik Austria knapp 460.000 jemals an Krebs erkrankte Personen in Österreich leben, das entspricht knapp 5% der Bevölkerung. Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen ein sehr großer Schock. Warum ich? Was kommt auf mich zu und wie wird es weitergehen? Mit Krebs verbindet man große Schmerzen, Unheilbarkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung…Krebs macht Angst! Krebs betrifft nicht nur die Erkrankten. Auch das Leben der Familie und der engen Freunde verändert sich. Mit der Situation umzugehen, ist für alle nicht leicht. Betroffene teilen ihre Angst vor der Zukunft mit den Menschen, die ihnen nahestehen. In vielen Familien muss auch der gewohnte Alltag neu organisiert werden. Angehörige übernehmen zumindest teilweise Aufgaben, um die sich bisher die Erkrankten gekümmert hatten. Daher ist es besonders wichtig als betroffener Angehöriger die eigenen Ressourcen zu stärken und zu erhalten und sich bei Bedarf rechtzeitig Rat, Unterstützung und Entlastung zu holen. Gerne können sich Betroffene und Angehörige an unser kompetentes Team von Malteser Care wenden, wenn sie professionelle Beratung zu unseren Entlastungsangeboten der Pflege und Betreuung zu Hause benötigen.
Doch wie und mit wem spricht man über dieses Thema? Muss man immer positiv denken und Mut machen? Darf man die eigenen Sorgen offen zeigen?
Hilfe und Unterstützung können Sie ebenfalls durch den MALTESER Palliativdienst erhalten.
