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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

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Gleich zwei Salzburger Malteserinnen mit dem Kothgasser-Preis 2018 ausgezeichnet

26/03/2018 


Herzlichen Glückwunsch an die beiden Malteserinnen zu diesen großartigen Leistungen, die nun auch entsprechend ausgezeichnet wurden.

Der „Erzbischof Dr. Alois Kothgasser-Preis“ 

2016 wurde erstmals von der Erzdiözese Salzburg der „Erzbischof Dr. Alois Kothgasser-Preis“ vergeben. Mit der Ehrung werden sehr gute Arbeiten aus dem Bereich des katholischen Religionsunterrichtes ausgezeichnet. Der Preis wird für vorwissenschaftliche Arbeiten (AHS) und Diplomarbeiten (BHS) im katholischen Religionsunterricht verliehen. Die Vergabe der Preise wurde durch eine sechsköpfige Jury in Absprache mit dem Namensgeber der Auszeichnung entschieden.

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Helena Inama:

Da meine Eltern, mein Bruder und auch mein Großvater bei den Maltesern tätig sind/waren, sind mir die Malteser schon immer ein Begriff gewesen. Nach der Lourdesreise im Jahr 2009, zu der mich mein Vater als Einsatzleiter mitgenommen hat, war mir klar: Ich möchte später auch einmal bei den Maltesern mitarbeiten und all diese schönen unvergesslichen Momente mit den Patienten und den Kollegen erleben. Der respektvolle und freudige Umgang der Malteser mit den „Herren Kranken“, wie es schon der Gründer Bruder Gerhard so schön gesagt hat, hat mich nachhaltig beeindruckt und geprägt. Im Juni 2016 habe ich dann die einjährige Ausbildung bei den Maltesern abgeschlossen

Auch die Entstehung und die Geschichte des Ordens sowie des Hospitaldienstes hat mich schon lange fasziniert. Nachdem wir in der Ausbildung einen kleinen Einblick erhielten, habe ich für mich entschieden, dass ich mich in der vorwissenschaftlichen Arbeit gerne noch genauer mit diesem Thema auseinandersetzen will. In meiner Arbeit geht es um die fast 1000jährige Geschichte des Souveränen Malteser-Ritter-Orden (SMRO), die ihn zum ältesten Krankenpflegeorden der Welt macht. Früher war der SMRO eine große militärische Macht und hat die Entwicklung Europas wesentlich geprägt. Bis heute ist er als souveränes Völkerrechtssubjekt anerkannt und unterhält zahlreiche diplomatische Beziehungen. Auch im Bereich der Medizin und der Hygiene waren die Ordensmitglieder führend. Da Menschen zu jeder Zeit auf die Hilfe anderer angewiesen sind, konnte der Orden seit seiner Gründung durchgehend bestehen. Von Anfang an wurde die Arbeit mit den kranken Menschen vom christlichen Glauben geprägt. Die Spiritualität des SMRO spiegelt sich einerseits im Kampf gegen das achtfache Elend und andererseits in der Begegnung mit Jesus Christus im Bild des Nächsten als dem „Herren Kranken“ wider. Die Vision des Gründers, das Leid in der Welt zu lindern, ist aktueller denn je. Heute werden die karitativen Aufgaben Großteils von den verschiedenen Hilfswerken des Ordens verrichtet. Der im Zuge der Ungarnkrise entstandene MHDA ist die größte rein ehrenamtlich tätige Hilfsorganisation in Österreich. Seine Aufgaben reichen von der Behindertenbetreuung und der Katastrophenhilfe bis hin zum Rettungsdienst.

Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden – Helena Inama… Download

Katharina Knaust:

Christliche Ethik ist eine Thematik, die mich schon längere Zeit begleitet – nicht zuletzt durch meine Mitarbeit bei den Maltesern in Salzburg, wo ich mit alten, kranken, schutz- und pflegebedürftigen sowie mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen, in Kontakt gekommen bin.

Beim Konzipieren meiner Vorwissenschaftlichen Arbeit musste ich mich erstmals wissenschaftlich mit Fragen der Medizinethik, genauer mit dem ethischen Hintergrund der Organspende auseinanderzusetzen. Ich habe das Thema Organtransplantation mit besonderem Schwerpunkt auf deren Rezension in der katholischen und der evangelischen Kirche gewählt. Damit die Analyse dieser komplexen Fragen auf einem gewissen medizinischen Grundlagenwissen basiert, stand die Beschreibung des Sterbeprozesses eines Organismus am Anfang. Die Kontroverse um den Hirntod sowie um die so genannte „non-heart-beating-donation“ (die Organspende nach irreversiblem Herztod) war ein zweiter wichtiger Teil der Arbeit. Bibeltheologische Aspekte, die die christlich-theologische Komponente verdeutlichen und Sterben und Tod im evangelischen sowie im katholischen Kontext zu beleuchten, stellen einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit dar. In einem eigenen Kapitel steht die gemeinsame Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema Organspende im Fokus. Darüber hinaus habe ich mich mit den Argumenten von katholischen und auch evangelischen Theologen beschäftigt, die sich kontrovers zu diesem komplexen Thema geäußert haben.

Durch die Arbeit an meiner VWA hatte ich die Möglichkeit, mir einen ersten Eindruck von den komplexen ethischen Fragestellungen zu verschaffen, mit welchen ich jetzt in meinem Medizinstudium konfrontiert bin.

ORGANSPENDE – Katharina Knaust… Download

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | M: smom@malteser.at

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