Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Aktuelles

1. Juni – Pfingstmontag – Gedenktag Marias, Mutter der Kirche

01/06/2020 


Der Pfingstmontag wird in der Weltkirche künftig als „Gedenktag Marias, Mutter der Kirche“ begangen. Das entsprechende Dekret wurde 2018 im Auftrag von Papst Franziskus unterzeichnet.

Bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi könne die Kirche „die Frauengestalt nicht vergessen, die Jungfrau Maria, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist“, heißt es in dem Dekret. Die Worte nehmen Bezug auf eine Erklärung Papst Pauls VI. (1963-1978), der zum Abschluss der dritten Session des Zweiten Vatikanischen Konzils Maria zur Mutter der Kirche erklärt hatte. Papst Franziskus hätte vorab sorgfältig erwogen, wie sehr die Förderung dieser Verehrung dem Verständnis für die Mutterschaft der Kirche und der unverfälschten Marienfrömmigkeit noch mehr nutzen könne, heißt es im Dekret weiter. Sein Urteil habe gelautet, „dass der Gedenktag der seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, in den Römischen Kalender am Montag nach Pfingsten einzutragen und jedes Jahr zu feiern ist“.

Nach der christlichen Lehre kam an jenem Tag der Heilige Geist über Jesus‘ Jünger, die nach dessen Kreuzigung und Auferstehung orientierungslos waren. Der Heilige Geist sprach ihnen Mut zu und ermunterte sie, die Lehre Christi zu verbreiten. Noch vorhandene Quellen besagen, dass 130 Jahre nach Christus zum ersten Mal Pfingsten gefeiert wurde. Der Heilige Geist nimmt im Christentum eine herausragende Stellung ein. Es wird von der Heiligen Dreifaltigkeit gesprochen, aus der Gottes Gestalt besteht. Gemeint sind damit Gottvater, der Sohn und der Heilige Geist (Trinitas Dei). Pfingsten endet mit dem Pfingstmontag. Sowohl am Sonntag als auch am Pfingstmontag werden Gottesdienste abgehalten, mancherorts auch in der freien Natur.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | E: smom@malteser.at

X