Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Nachrichten

13. April Ostermontag

13/04/2020 


Ostermontag

Das Osterfest hat seinen Höhepunkt erreicht, das Gedenken der Auferstehung Christi. Gekreuzigt wurde Jesus am Karfreitag, am dritten Tag, dem Ostersonntag, ist er von den Toten auferstanden. Der Evangelist Lukas hat die Geschichte um die Auferstehung Jesu zu Ostern dokumentiert.

Demnach haben sich zwei Jünger am Montag nach der Kreuzigung von Jerusalem auf den Weg nach Emmaus gemacht. Auf ihrem Weg gesellte sich ein für sie unbekannter Mann zu ihnen und begleitete sie. Auf die Frage nach ihrer Niedergeschlagenheit antworteten die Jünger traurig, dass Jesus aus Nazareth zum Tode verurteilt und an das Kreuz geschlagen wurde. Der Unbekannte erzählte ihnen daraufhin alles, was in den Schriften über ihn geschrieben steht.

Als sie im Dorf Emmaus ankamen, luden die Jünger ihren Begleiter zum abendlichen Essen ein. Am Tisch brach Jesus das Brot und reichte es den Jüngern. Erst jetzt erkannten die beiden Jesus. Sofort machten sie sich auf den Weg zurück nach Jerusalem, um die frohe Botschaft zu verkünden.

Aus der Überlieferung von Lukas sind in Österreich verschiedene Bräuche zu Ostern entstanden.

Der besonders in Österreich und Süddeutschland verbreitete Emmausgang wird in Form einer Wanderung zur nächsten Wallfahrtskapelle oder Kirche, begleitet von Gebeten und Gesängen ausgeführt. Eine andere Ausprägung des Osterspazierganges, oder wie der Volksmund sagt: „In die Grean gehen“, geht auf einen alten Brauch aus dem Weinviertel zurück. Dabei spazierten Winzer mit ihren Helfern in die Kellergasse zur ersten Verkostung des neuen Jahrganges.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | E: smom@malteser.at

X