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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

Nachrichten

20. Juni – Fronleichnam

20/06/2019 


Fotocredit: kathpress/Franz Josef Rupprecht

Malteserkirche: Fronleichnam – eines der wunderbarsten Feste überhaupt

Die Vesper um 16:00 Uhr in der Malteserkirche, gilt für so manchen Insider als spezieller Höhepunkt der Fronleichnamsfeier.

Nachdem wir, in gewohnter Weise im Grosspriorat des Malteserordens die Kukulle anlegten und dann in bekannter Formation über die Kärntnerstraße das Tor der Malteserkirche erreichten, blieben wir im inneren Eingangsbereich wie „angewurzelt“ stehen. Der Anblick sowie der Duft war atemberaubend. Wir waren im wahrsten Sinne überwältigt von diese Pracht.

Vor uns lag ein Meer aus Blumen, auf allen Bänken lagen Rosenblüten und der Boden zwischen den Bänken war wie einem Mosaik gleich, mit unterschiedlichen kleinen Zweigen, Blättern, Gräsern und Blüten gestaltet. In der Mitte des Ganges waren die gelben und weißen Blüten der Form einer Hostie nachempfunden, eingefasst von einem roten Blütenring.

Selbst die Büste des verehrten Josephus Colloredo zierte ein Lorbeerkranz.

Lieber Herr Rektor KonvKpl. Dr. Christoph Martin, liebe Frau Franziska Günther; liebe Frau Danila Santi, liebe Frau Judith Borhy mit Ihrer Enkelin!

Herzlichen Dank für diese wunderschöne Gestaltung der Kirche, man kann die Liebe zu unsern Herrn wohl nicht schöner ausdrücken!

WIEN – Zum Fronleichnamsfest fanden auch heuer wieder in ganz Österreich festliche Prozessionen statt. In Wien führt Kardinal Christoph Schönborn den traditionellen „Stadtumgang“, an dem auch zahlreich MALTESER Ordensmitglieder und Hospitaldienstmitglieder gemeinsam mit Betreuten teilgenommen haben.

Der MALTESER Hospitaldienst durfte auch heuer wieder den Ambulanzdienst während der Fronleichnamsfeier übernehmen.

INNSBRUCK – Die heurige Landesprozession führte – mittlerweile traditionell – nach einer feierlichen Heiligen Messe vom Innsbrucker Dom St. Jakob entlang von vier Altären zur Basilika nach Wilten. Dabei waren die Altäre an wichtigen Punkten aufgebaut, um auch damit verbundene Gebete zu sprechen: An der Annasäule für die Stadt Innsbruck, am Landhausplatz für das Land Tirol und seine Politik, in der Seniorenresidenz Veldidenapark für die älteren Menschen und an der Basilika Wilten schließlich für die gesamte Bevölkerung.

Bei strahlendem Wetter nahmen zuerst neun Ordensmitglieder an der Messe teil, im Anschluss bestritten vier Ritter und zwei Damen an der Prozession. Die medizinische Versorgung aller Teilnehmer wurde – in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz – von Rettungs- und Notfallsanitätern des Malteser Hospitaldienstes sichergestellt. Sie begleiteten die Prozession und kümmerten sich professionell um die Teilnehmer, die sich sehr über Wasser und Beistand freuten. Dabei ist erwähnenswert, dass die neu angeschaffte und sämtlichen Normen entsprechende Sanitätsuniform sehr gut angekommen ist und ihre Wichtigkeit verdeutlicht wurde. Jede und jeder konnte so die Hilfeleistenden leicht und schnell erkennen. An Fronleichnam zeigte sich, dass ein über 900 Jahre alter Orden und seine Werke Tradition und das aktuell Neue bestens verbinden können.

Der offizielle Name des Fronleichnamsfestes lautet: „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“.

Die Kirche feiert die Einsetzung der Eucharistiefeier, also jener Gottesdienstform, in der Christus in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist und in der Kommunion empfangen wird.

Der Ausdruck Fronleichnam kommt aus dem Mittelhochdeutschen: fron (= Herr) und lichnam (= Leib). Das Fest entstammt einer mittelalterlichen Frömmigkeitsform, bei der es vor allem auf das Schauen auf die konsekrierte Hostie, weniger auf den Vollzug der Feier ankommt. Eingeführt 1264 geht das Fest Fronleichnam auf eine Vision der Nonne Juliane von Lüttich zurück. Zur Popularität verhalf dem Fest erst der Brauch der Fronleichnamsprozession.

Das Brauchtum der Fronleichnams-Prozession geht auf das Jahr 1277 zurück, wo in Köln erstmals eine Prozession am Fronleichnamstag stattfand. Bis heute schreiten die Katholiken dabei durch die Straßen und zeigen die Hostie in einer Monstranz als Zeichen Christi in der Welt. An Kreuzweg-Altären wird dabei angehalten und gebetet. In manchen Orten – wie in diesem Jahr in Kärnten und in Oberösterreich – finden die Prozessionen auch zu Wasser statt. In der Steiermark hat sich der Brauch großer Blumenteppiche herausgebildet. Mancherorts ist es auch üblich, entlang der Prozessionsstraßen grüne Birken aufzustellen.

Fotocredit: kathpress/Franz Josef Rupprecht
Fotocredit: kathpress/Franz Josef Rupprecht

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