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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

Nachrichten

16. Juni – Dreifaltigkeitssonntag

16/06/2019 


Das Dreifaltigkeitsfest wird eine Woche nach Pfingsten zu Ehren Gottes gefeiert. Der Begriff der Dreifaltigkeit stammt dabei aus dem lateinischen „Trinitatis“ und steht für die 3 Rollen, die man Gott zuschreibt: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Dreifaltigkeit soll also die Einheit Gottes in diesen 3 Bereich darstellen.

„Gefeiert“ wird das Fest heutzutage nur noch in den westlichen Gottesdienste, jedoch kaum noch als „Fest“ im üblichen Sprachgebrauch. In den kirchlichen Kalender erhielt der Tag erst im Jahr 1334 Einzug. Das Dreifaltigkeitsfest findet in der orthodoxen Kirche nicht am Sonntag nach Pfingsten statt, sondern ist der Pfingstsonntag selbst.

Die Sonntage ab Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahrs werden in der evangelischen Kirche übrigens fortlaufend als „Sonntage nach Trinitatis“ durchnummeriert.

Gedanken zur Dreifaltigkeit

Einsamkeit ist weiß Gott nicht nur in der Literatur wie in dieser Szene aus Claudels „Der seidene Schuh“. Sie ist in den Wartezimmern. Auch wenn da noch andere sitzen: Du bist allein mit deiner Angst. Einsamkeit ist an einem Busbahnhof irgendwo im Ausland; es wird bald Nacht, und du weißt nicht, ob es noch weitergeht; keiner, den du fragen kannst. Einsamkeit ist an einem Sommertag. Die Natur ist so schön! Und dir geht auf: Ich bin dieser Natur völlig gleichgültig. Ob es mir gut geht oder schlecht, ob morgen Krieg ist oder Friede: Die Natur ist weiter schön. Sie beachtet uns nicht. Einsamkeit ist in dem Kind, das von seinen Eltern verachtet wird. Was eine Scheisseinsamkeit. An diesem Ende der Welt. Und am anderen Ende: Welche eine Liebe!

Es sind drei: Das ist das Entscheidende. Drei! Die Namen und wie sie verbunden sind: zweitrangig. Es sind drei. Und doch nur Einer. Einer zum anderen hingerissen. Vater, Sohn und Geist. Kein Nacheinander, kein Hierhin und Dorthin, kein Vorher und Nachher. Immer Jetzt. Hier. So ist es manchmal zwischen Menschen, die sich lieben. Ewiges Auf-einander-zu. Bewegt, obgleich es doch keinen Weg braucht zum anderen. Weil er da ist. Drei. Jeder ist ganz er selbst und ganze Hingabe. Drei: nicht ein Block, sondern Gespräch, Austausch. Hier muss keiner festhalten an sich, er kann gehen… auf den anderen zu.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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