Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Um Ihnen auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte und für Sie relevante Informationen bereitstellen zu können, werden auf dieser Website mithilfe von Cookies Informationen über Sie und Ihr Nutzungsverhalten gesammelt und gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von einem Website-Server auf Ihrem Computer oder sonstigen Geräten zur Internetnutzung abgelegt werden. Ihr Webbrowser sendet diese Cookies bei jedem Besuch an die Website zurück. Dies ermöglicht es uns, Sie bei einem erneuten Besuch der Seite zu identifizieren und Informationen bzgl. Ihrer Präferenzen, zu speichern. Weitere Informationen zu Cookies und ihrer Funktionsweise finden Sie unter: https://www.aboutcookies.org/ Bei jedem Besuch unserer Website werden mithilfe der Cookies und anderen Technologien Informationen gespeichert. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer hier beschriebenen Verwendung von Cookies einverstanden. Weiterlesen

Close
Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

MENUMENU

Nachrichten

8. Jänner – Heiliger Severin, der große Unbekannte

08/01/2019 


Hl. Severin von Noricum

Der Heilige Severin von Noricum war Missionar und Klostergründer, er kam nach dem Tod des Hunnenkönigs Attila (+ 453) von Pannonien, dem heutigen Ungarn nach Ufernoricum, der nördlichsten Provinz des römischen Reiches, die das heutige Gebiet von Nieder- und Oberösterreich abdeckt.

In der Zeit der Völkerwanderung wurde er der Beschützer, der von den Germanen bedrängten Romanen. Er zog entlang der Donau von Stadt zu Stadt, von Lager zu Lager. Er baute ein großes Sozialwerk auf, um den Ärmsten in ihrer Not beistehen zu können. So wird er auch als Apostel der Caritas verehrt. Er setzte sich auch für die in germanische Gefangenschaft geratenen Romanen ein. So wurde er zum politischen und religiösen Führer der Romanen, obwohl er weder ein hohes politisches noch ein kirchliches Amt innehatte. Selbst der Germanenfürst Odoaker suchte Severin vor seinem Feldzug gegen Rom auf.

Er war nur ein einfacher Mönch. Sein Hauptkloster gründete er in Favianis, dessen Lokalisierung auch heute noch unklar ist. Man vermutet Mautern oder Zwentendorf.

Er sammelte in vielen Orten Brüder um sich und errichtete kleine Zellen wie Lauriacum, dem heutigen Lorch bei Enns, oder Boiotro – Passau.

Sein Schüler Eugippius hinterließ uns in der „Vita Sancti Severini“ eine Lebensbeschreibung dieses Heiligen. Er hat vor allem am südlichen Donauufer caritativ segensreich gewirkt, viel gebetet und gefastet und dazu auch die Einwohner aufgefordert, damit ihre Stadt nicht von Feinden zerstört werde. Auf sein Gebet hin wurden auch viele Kranke geheilt. Er starb am 8. Jänner 482 in Mautern.

Beim Rückzug der Romanen im Jahre 488 wurde er exhumiert und sein Leichnam mit nach Italien genommen. Nach mehreren Stationen ist er heute in der Kirche von Frattamaggiore bei Neapel begraben.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 72 44 | M: smom@malteser.at