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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Malteserorden

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8. Dezember – Maria Empfängnis

08/12/2018 


Eigentlich heißt der Festtag „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ durch ihre Mutter Anna, wovon sich die Bezeichnung „Mariä Empfängnis“ ableitet. An diesem Tag wird aber nicht, wie irrtümlich oft angenommen, die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern das Maria ohne Sünde gewesen ist.

So wie im Lukasevangelium zum Festtag zu Maria „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir“ gesagt wird, hat der katholische Glaube im Lauf der Jahrhunderte immer klarer erkannt, dass Maria schon vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an eine „Begnadete“ war und in ungetrübter – deshalb „unbefleckter“ – Freundschaft mit Gott leben durfte.

Das Dogma von der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ wurde 1854 von Papst Pius IX. als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet: „Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadengeschenk des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde, ist von Gott geoffenbart und darum von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben.“

Geschichte

Anselm von Canterbury hat als erster im 12. Jahrhundert den Feiertag als „Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna“ gefeiert. Erst Papst Sixtus IV. hat das Fest 1477 im Rom als Hochfest mit Messe eingeführt und auf den 8. Dezember gelegt. Doch es sollte noch bis zum Jahr 1708 dauern, bis der Feiertag unter der Bezeichnung „Mariä Empfängnis“ in der gesamten katholischen Kirche am 8. Dezember gefeiert wurde.

In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine jahrhundertelange Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück reicht. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember abgeschafft. Nach Ende des Krieges führte ein von hunderttausenden Österreichern getragenes Volksbegehren zur Wiedereinführung des Feiertages. Der Nationalrat beschloss im Jahr 1955, dass der 8. Dezember wieder als Feiertag begangen werden soll – als Dank für die wiederlangte Freiheit Österreichs.

Brauchtum

„Mariä Empfängnis“ hat als Hochfest in der katholischen Kirche aufgrund seiner Glaubensaussage eine besondere Bedeutung. Alljährlich begeht der Papst den Feiertag mit einem Gebet an die Jungfrau Maria an der Piazza di Spagna, dort wird an der Säulenfigur ein Kranz in den Händen der Gottesmutter niedergelegt.

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