Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

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27. Juli – Sieg von Rhodos

27/07/2018 


Die Erste der drei großen Belagerungen der Osmanen gegen den Orden des Heiligen Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos (und später genannt von Malta) fand auf der Insel Rhodos vom 23. Mai bis zum 17. August 1480 statt.

Nach fast zwei Monaten Belagerung mit heftigen aber misslungenen Angriffen, begannen die Türken am 27. Juli 1480 eine Großoffensive gegen den Turm der Italienischen Zunge, einer der schwächsten Teile der Festungsanlage von Rhodos.

Die Anlage war durch laufenden Artilleriebeschuss stark geschwächt und einer Vorhut von 2.500 Janitscharen gelang es den Turm zu erobern und der Feind brach in die Stadt ein.

Trotz seiner fünf Verletzungen führte der 40. Großmeister Fra´ Pierre d‘ Aubusson (1476 – 1503) mit der Lanze in der Hand die Ritter gegen die in Wellen angreifenden Türken.

Nach drei Stunden Kampf und dem Verlust von rund 3.000 bis 4.000 ihrer besten Männer, begann der Rückzug der erschöpften Feinde.

Ein überraschender Gegenangriff, bei dem die Ritter die zurückziehenden Türken bis außerhalb der Mauern verfolgten, verwirrte diese und führte fast zur Gefangennahme ihres Kommandanten, des Großwesirs. Es gelang hierbei den Rittern das Zelt des Großwesirs und seine Beute sowie die Heiligen Standarte des Islam zu erobern.

Obwohl die Türken bis zum 17. August ausharrten und nicht abzogen, war diese blutige Schlacht am 27. Juli 1480 entscheidend und führte letztlich zur Beendigung der schweren Kämpfe und der ersten großen Belagerung.

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