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2. April – Welt-Autismus-Tag

02/04/2018 


Der internationale Welt-Autismus-Tag findet jährlich am 2. April statt. Er wurde im Jahr 2008 erstmals begangen. Eingeführt wurde er von den Vereinten Nationen auf der 76. Plenarsitzung am 18. Dezember 2007.
Autismus ist von der Weltgesundheitsorganisation als tief greifende Entwicklungsstörung definiert. Sie gilt als angeborene und unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns.

Autisten zeigen Schwächen hinsichtlich sozialer Interaktion und Kommunikation. Sie weisen stereotype Verhaltensweisen auf. Autisten zeigen allerdings Stärken in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Wahrnehmung. Ihre Interessen beschränken sich meist auf bestimmte Gebiete – hier wird von Inselbegabungen gesprochen.

Möglicherweise ist ein Autist nicht fähig, sich problemlos umzuziehen, kennt eventuell aber ganze Telefonbücher auswendig. Ein bekanntes Beispiel ist hierfür das US-amerikanische Drama „Rain Man“ mit Dustin Hoffman in der Rolle eines Autisten.

Unterschieden wird zwischen dem frühkindlichem Autismus, der auch als Kanner-Syndrom bekannt ist und dem Asperger-Syndrom. Letzteres macht sich häufig erst ab dem dritten Lebensjahr bemerkbar. Asperger-Autisten, die sich selbst auch Aspies nennen, sind vor allem hinsichtlich des sozialen Interaktionsverhaltens beeinträchtigt: Zwanglose zwischenmenschliche Beziehungen sowie nonverbale Kommunikation stellen für sie meist Probleme dar.

Insgesamt beeinträchtigt der Autismus die Berufschancen und die Sozialkontakte der Betroffenen erheblich, obwohl die Intelligenz meist im normalen oder hohen Bereich liegt. Nur beim frühkindlichen Autismus ist eine geistige Behinderung möglich.

Welt-Autismus-Tag
Symbol Welt-Autismus-Tag
Asperger Autismus

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