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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

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22. März Seliger Clemens August Kardinal von Galen

22/03/2017 


Bereits 1934 hat er – als amtliche Beilage zum kirchlichen Amtsblatt – trotz innerkirchlicher Ablehnung eine gegen die Rassenideologie der Nazis gerichtete Studie veröffentlichen lassen. Er  war einer der Bischöfe, die in die Vorbereitung der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ von Pius XI. eingebunden waren. In dieser Enzyklika, deren Original in Deutsch verfasst wurde, werden die Schwierigkeiten mit und die Position der Kirche zu der Politik des NS-Regimes thematisiert. Sie wurde in Deutschland – um eine Beschlagnahmung zu verhindern – im Untergrund gedruckt und verteilt.

Berühmt wurde Kardinal Galen vor allem wegen dreier Predigten im Jahr 1941, in denen er klar und unmissverständlich die Verbrechen des NS-Regimes verurteilt. Kontakte mit dem Widerstand – insbesondere zu Carl Friedrich Gördeler, einem der zivilen Köpfe der Widerstandsbewegung, die im Attentat vom 20. Juli 1944 gipfelte – sind belegt. Da Kardinal Galen sehr beliebt war, hat Goebbels sich deutlich gegen seine Hinrichtung ausgesprochen. Er wollte während des Kriegs keine katholischen Märtyrer schaffen, sondern die Beseitigung Galens auf die Zeit „nach dem Endsieg“ verschieben.

Am 18. Februar 1946 wurde Galen ins Kardinalskollegium aufgenommen. Er starb nur 7 Tage nach seiner Rückkehr als Kardinal in seine Diözese am 22. März 1946 an Blinddarmdurchbruch. Am 9. Oktober 2005 wurde er von Benedikt XVI selig gesprochen.

Der bischöfliche Leitspruch des „Löwen von Münster“ lautete „Nec laudibus nec timore“ etwa „Nicht durch Lob noch durch Drohungen (weiche ich von Gottes Wegen ab)“. Clemens August Kardinal Graf Galen war Mitglied des SMRO.

Seliger Clemens August, wir bitten um Deine Fürsprache, dass alle Ordensbrüder und –schwestern in Deinem Leitspruch Anregungen für ihr Leben finden

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