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Inkorporierte Pfarrkirche Mailberg in Niederösterreich
In die Zeit um 1751 fällt auch die Ausgestaltung des Kircheninneren als zentralisierender Saalraum mit Wandpfeilervorlagen mit Doppelpilastern. An das platzgewölbte Hauptjoch schließt jeweils ein kürzeres Joch mit Stichkappentonne an, wobei das Ostjoch als Chor eine Apsisausrundung zeigt. Im westlichen Vorjoch ist die Orgelempore angeordnet. Die neobarocken Deckenmalereien entstanden erst im späten 19. Jahrhundert, die Einrichtung gehört großteils dem 18. Jahrhundert an. Das Hochaltarbild, das dem Hl. Johannes dem Täufer gewidmet ist, schuf Josef Biedermann 1752. Es zeigt den Hl. Johannes den Täufer, der die Ordensflotte, die zur Seeschlacht von Lepanto aus dem Hafen von Malta ausläuft, dem Schutz der Hl. Dreifaltigkeit empfiehlt. Hingewiesen sei auch auf den spätbarocken Baldachin-Seitenaltar, in dessen Schrein sich eine Figur des 'Prager Jesulein' befindet. Das als wundertätig verehrte Urbild ist eine Wachsfigur, die sich seit 1628 in der Kirche St. Maria de Victoria in Prag befindet. Die Kirche wurde 2007 durch die Erzdiözese Wien, den Souveränen Malteser-Ritter-Orden, die Pfarre und Gemeinde Mailberg sowie mit Unterstützung des Bundes, des Landes Niederösterreich, des Bundesdenkmalamtes und privater Spender generalsaniert. 2008 erfolgte die Restaurierung der Silberbauer-Orgel von 1793. Die Kirche ist jeden Tag zugänglich. Sie wird bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen.
Gottesdienstzeiten und weiterführende Informationen und Bilder bietet die Webseite der Pfarre Mailberg.
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Folder der Pfarrkirche Mailberg als PDF (ca. 300K) ...