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Predigten aus der Malteserkirche

  • 05/05/2014

    Ostern 2014

    Sie suchen Reste. Suchen einen Toten… Gewiss, da geht es um Treue, Ehrerbietung, Trauer. Aber das ist nicht das Leben! Deswegen auch die (strenge) Frage des Engels: „Was sucht ihr den, der lebt, bei den Toten?“

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  • 28/04/2014

    Gründonnerstag 2014

    Füße kann man nicht waschen, ohne sich nass zu machen. Einem anderen die Füße waschen, das geht schlecht „im Geiste“. Da muss man schon hinfassen. Und sich die Füße waschen lassen, das geht nicht, ohne Schuhe und Strümpfe auszuziehen und sich berühren zu lassen.

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  • 28/04/2014

    Karfreitag 2014

    Ausgebreitete Arme. Das ist eine Geste der Liebe. Ganz gleich wo. Ganz gleich auch, ob Nägel oder Schmerzen oder Golgatha: So macht die Liebe.

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  • 17/03/2014

    8. Sonntag im Jahreskreis, 1. / 2. März 2014

    Männer reden und telefonieren nicht so gern; Frauen schon. Daraus ergibt sich das schmerzhafte Telefon-Spiel: „Ruft er an?“ – „Warum ruft er nicht an?“, fragt sich die Frau und fragt es ihre Freundin noch einmal. Und der Mann überlegt: „Kann ich sie anrufen, einfach so? Oder bin ich dann sofort in der Beziehungsfalle?“

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  • 17/03/2014

    7. Sonntag im Jahreskreis, 23. Februar 2014

    Heute im Evangelium: „Lass es…“; „lass sie…“; „geh mit…“; „gib…“ Und da draußen jeden Tag: Nimm! Setz dich durch! Vergiss nichts! Behalte! Gib nicht her, was dir gehört!

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  • 20/02/2014

    Darstellung des Herrn, 2. Februar 2014

    Im Evangelium dieses Festtages gibt es mehr Menschen und Geschichten als sonst: ein alter Mann und eine alte Frau, Simeon und Hanna; Josef, der Gerechte. Maria. Und das Kind. Und die Umstehenden. Frauen und Männer also, und alle Lebensalter. Und sie alle haben mit Gott zu tun. Jeder auf seine Weise – und doch ein Gott aller. Das ist wie bei uns hier…

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  • 20/02/2014

    Scholastika, 10. Februar 2014

    Eine Jungfrau. Noch dazu „gottgeweiht“. Von der wir kaum mehr wissen, als dass sie die leibliche Schwester des Hl. Benedikt war; mit einem Namen, den heute wohl kein Mädchen mehr trägt oder tragen möchte: Wie fremd das alles ist!

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  • 10/02/2014

    Fest der Taufe Christi, 12. Jänner 2014 – „So werde unser Inneres neu geschaffen nach seinem Bild.“ (Tagesgebet)

    Mit Berührungen ist es so eine Sache… Wenn ein Fremder oder ein Unsympathischer uns berührt, sträubt sich etwas in uns. Widerwille. Die Berührung einer Ärztin oder eines Pflegers kann man fürchten – oder dankbar annehmen (Schmerz oder Linderung). Und wenn uns ein Mensch berührt, den wir gern haben oder begehren – dann ist die Berührung fast das größte Glück auf Erden.

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  • 10/02/2014

    3. Sonntag im Jahreskreis (A), 26. Jänner 2014

    Keiner lässt sich gerne sagen, was er tun und lassen soll. Und keiner weiß, was das genau sein soll, „das Himmelreich“. Nun heißt es heute aber: „Von da an verkündete Jesus: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Das ist die Zusammenfassung der Botschaft Jesu.

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  • 13/01/2014

    Hochfest der Gottesmutter, 1. Jänner 2014

    Wenn das Herz nicht dabei ist, geschieht nichts. Wenn das Herz nicht mitmacht, gelingt nichts und es ändert sich nichts. Eigentlich weiß das jeder. Aber wir vergessen unser Herz; wir achten es nicht.

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  • 13/01/2014

    6. Tag der Weihnachtsoktav, 30. Dezember 2013

    Wir gehen hin auf den letzten Tag des Jahres 2013… Für Gott spielt das keine Rolle. Gott kennt keinen Kalender. „Himmel und Erde werden vergehen. Meine Worte werden nicht vergehen.“ Gott ist ewig: Er ist immer jetzt, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft.

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  • 07/01/2014

    Ordensfest „Maria, Ursache unserer Freude“, 2. Dezember 2013

    Wie leicht sich der Alltag in ein Fest verwandeln kann! Wie oft unter dem Banalen das Heilige liegt! – Jesus zeigt das seinen Jüngern immer wieder: „Seht die Vögel des Himmels… seht die Blumen des Feldes…!“ Diese einfachen, alltäglichen Dinge zeigen das Reich Gottes an.

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  • 07/01/2014

    Christmette 2013

    Glauben heißt: Etwas für wahr halten, was man nicht sieht. Auf etwas vertrauen, was vielleicht gar nicht existiert. Zur Kirche gehören – also ernsthaft, nicht nur irgendwie –, das heißt für viele: Noch mehr Stress, als man eh schon hat. Die Kirche bittet um Hilfe, also um Zeit oder Geld. Man soll in den Gottesdienst kommen und beten und gut sein und den Glauben vertiefen…

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  • 19/11/2013

    31. Sonntag im Jahreskreis (C), 3. Nov. 2013

    „Die ganze Welt ist vor dir“ – Gott – „wie ein Staubkorn.“ Also ein Nichts. Das kennt man, wenn man religiöse Sprache kennt: die Rede von der Nichtigkeit der Welt. Die, die etwas zu kennen meinen, laufen aber Gefahr, nicht richtig hinzuhören.

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  • 19/11/2013

    Fest des hl. Carl Borromäus, 4. November 2013

    Der Heilige, den wir heute feiern, wurde groß in einem kirchlichen System, das wir heute für den Inbegriff der Verkommenheit halten: Verquickung von Staat und Kirche, Reichtum, Vetternwirtschaft, Intoleranz …

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  • 31/10/2013

    Fest des seligen Kaisers Karl von Österreich, 21. Okt. 2013

    Wir pflegen alle die Idee, das Christentum ließe sich manierlich in diese Welt einpassen. Hie und da ein paar kleine Korrekturen oder Alternativen, vielleicht eine Reiberei, aber im Großen und Ganzen passen die Welt und die Kirche zusammen, so hoffen wir.

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Souveräner Malteser Ritterorden

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