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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Order of Malta

Predigten aus der Malteserkirche

  • 18/06/2015

    Hl. Messe des Aidsdienstes Malteser, 2. Juni 2015

    Wer hat das Sagen? Der blinde Tobit oder seine Frau? Gott oder der Kaiser? Wer sind die Herren? Betreuer oder Betreute? – Der Malteser-Ritter-Orden gibt eine überraschende Antwort. In dem Gebet, das alle Mitglieder täglich sprechen (damit es sich einprägt ins Herz und in den Verstand), da heißt es: „Meinem Nächsten will ich in Liebe begegnen. Besonders den Armen und unseren Herren Kranken.“

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  • 15/06/2015

    Messe in der „Langen Nacht der Kirchen“, 29. Mai 2015 (Freitag der 8. Woche im Jahreskreis)

    Die Lesung aus dem Alten Testament spricht von Dauer und Vergehen. Von Ordnung. Die stabile Ordnung von Gut und Böse, Strafe und Lohn, Zeit und Nicht-Zeit. Das Evangelium dieses Tages spricht von der Ordnung der Natur („es war nicht die Zeit der Feigenernte“), von der Ordnung des Herkommens und der Notwendigkeiten: Händler und Käufer im Heiligen Bezirk, im Tempel Gottes, – denn Menschen müssen ja von etwas leben und die Wirtschaft muss wachsen und die Konkurrenz kann nicht schlafen. „Da verfluchte er den Feigenbaum und sagte zu ihm: ‚In Ewigkeit soll keiner mehr eine Frucht von dir essen.’“ – „Und seine Jünger hörten es“ (Mk 11).

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  • 15/06/2015

    Fest des hl. Justin, 1. Juni 2015

    Wir müssen reden.
    Das ist nicht eine Option unter etlichen anderen; das ist eine innere Notwendigkeit. Wir müssen reden.

    Der Glaube ist keine Privatsache. Er gehört einem nicht allein. Der Glaube misst sich nicht daran, ob er mir, mir allein, gefällt und nützt. Der Glaube kann auch nicht für sich behalten werden, weil es so bequemer ist. Wer glaubt, muss reden, früher oder später – und sich stellen. Der Glaube ist auch nicht der Besitz einer kleinen Elite, nur ihr zugänglich. Er ist für alle da. Glaube ist immer öffentlich. „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten…“ Wir müssen reden, mit der ganzen Menschheit. Darunter geht es nicht.

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  • 12/06/2015

    Fest des seligen Gerhard Mecatti von Villamagna, 18. Mai 2015

    „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!“ – Auf solches Wort hin wurden ritterliche Menschen. Dienst, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit Tag und Nacht standen am Anfang des Weges, wenn sieben-, achtjährige Buben antraten, um Knappen zu werden. Knappendienst musste tun, wer einmal ein Ritter sein wollte. „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!“ Wenn zum Dienst der Wachsamkeit noch Mut und Treue kamen, konnte der Ritterschlag sein.

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  • 12/06/2015

    Pfingsten 2015

    „… wir wurden alle mit dem einen Geist getränkt“, heißt es in der Lesung. Alle. Also jeder hier. Jeder hier in der Kirche und fast jeder in Mailberg wurde in seiner Taufe mit dem einen Heiligen Geist getränkt (welche Gemeinschaft!).

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  • 02/06/2015

    Christi Himmelfahrt, 14. Mai 2015

    Pfarrer gehen weg, eines Tages. Kinder beginnen ihr eigenes Leben, ohne die Mutter. Männer verlassen Frauen, Frauen verlassen Männer. Menschen wechseln den Job oder ziehen um oder sie wandern aus. Menschen verändern sich. Und eines Tages gehen sie weg. Aus dieser Welt.

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  • 19/05/2015

    Montag in der 4. Woche der Osterzeit, 27. April 2015

    „In jenen Tagen“ erfuhren sie, „dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.“ Das freut sie nicht. Das war nicht vorgesehen. Sie hatten nie an so etwas gedacht; sie hatten gedacht, sie könnten die Türen verschlossen halten, unter sich bleiben. Sie hatten vergessen, was Er einmal gesagt hatte: “Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht… wird ein- und ausgehen.“ Wenn Jesus die Tür ist, dann zählen die Türen, die wir bewachen nicht mehr viel. Nun sind sie da: Heiden, Neue. Bald auch Halbe, Idioten, Mitläufer. Leute, die man nicht will. Leute, die vielleicht gar nicht da sein dürfen. „Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten!“, wird dem ersten Papst vorgeworfen.

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  • 19/05/2015

    5. Sonntag der Osterzeit, 3. Mai 2015

    „Das Großpriorat hatte nun Frieden; es wurde gefestigt und wuchs.“ Wenn Ihnen am Malteser-Ritter-Orden liegt, hören Sie das gern. Keine Konflikte, keine besorgniserregenden Herausforderungen, keine beängstigenden Prognosen.

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  • 05/05/2015

    Montag der 2. Osterwoche 2012 – Joh 3,1-8

    Wo ist das Reich Gottes? Wer so fragt, wird keine Antwort bekommen. Achselzucken. Wo ist die Kirche? Hier kommt die Antwort schnell: hier! Hier steht eine Kirche, darin wir. Wir sind die Kirche in einer Kirche. Augenfällig.

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  • 04/05/2015

    Karfreitag 2015

    Jesus wird gestoßen, aufgehängt, angenagelt, festgemacht, hingelegt, weggeschlossen.
    In der Kreuzweg-Andacht heißt es: „Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt.“ Das steht so nicht im Evangelium, aber es hilft uns zu verstehen: Jesus kann nichts mehr tun. So weit ist es gekommen. So weit hat er es kommen lassen.

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  • 04/05/2015

    Osternacht 2015

    Sieben Lesungen aus dem Alten Testament sind vorgesehen für die Osternacht. Aus „seelsorglichen Gründen“ darf ein Pfarrer sie reduzieren (Gefahr für Leib und Leben des Pfarrers ist ein sehr guter seelsorglicher Grund!). Drei Lesungen aber müssen mindestens sein, weltweit, in allen Kirchen; und eine von diesen dreien muss die sein, die von der Befreiung der Juden handelt: die Lesung vom Zug durch das Rote Meer. Warum diese? Weil sie das Bild der Erlösung ist. Erlösung bedeutet Freiheit. Befreiung von der Gewalt – durch Gewalt. Die Gewaltherrscher Ägyptens geben die Juden erst frei, als sie Gegengewalt erleben. Die Gewalt Gottes.

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  • 22/04/2015

    5. Fastensonntag, 22. März 2015

    „Das Volk, das dabeistand und es hörte, sagte: Es hat gedonnert.“ Die Leute kapieren gar nichts. Gott selbst spricht – und sie merken es nicht.

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  • 22/04/2015

    Montag der Karwoche 2015

    In ein paar Augenblicken verschwendet die Frau, wofür ein Landarbeiter beinahe ein Jahr lang ackern muss. Parfum im Wert von 300 Denaren. Wer es miterlebt, ist überrascht, verstört, schockiert. Nur Jesus nicht.

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  • 19/03/2015

    Samstag der ersten Fastenwoche, 28. Febr. 2015 (Exerzitien in Mailberg)

    „Und du möchtest ein Volk werden, das ihm, dem Herrn, deinem Gott heilig ist.“
    Ein heiliges Volk. Heilige!

    Der heilige Aloisius Gonzaga war beim Ballspielen. Ein Verwandter sieht dem Kind zu, fragt plötzlich: „Aloisius! Was tätest du, wenn du wüsstest, dass du in ein paar Minuten sterben musst?“ Das Kind antwortet seelenruhig: „Weiterspielen!“ Die Antwort eines Heiligen.

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  • 19/03/2015

    2. Fastensonntag, 1. März 2015

    Warum jagen Männer Hirsche?Warum gehen Frauen aus, um Jazz zu hören?
    Warum singen Paare zusammen den „Messias“?
    Warum beschließt eine kleine Gemeinde große Vorhaben?
    Warum versucht einer, besonders guten Wein machen?
    Warum sorgt sich eine Gruppe von Frauen und Männern um Kranke?
    Warum zeugen ein Mann und eine Frau ein Kind?

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  • 10/03/2015

    Sechster Sonntag im Jahreskreis (B), 15. Februar 2015

    „Er bat ihn.“ Er fiel vor ihm nieder und bat ihn: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“ Das heißt: mich wieder in die Gemeinschaft meines Dorfes aufnehmen. Früher wurden diese Kranken ausgeschlossen, damit sie die Gesunden nicht ansteckten.

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  • 10/03/2015

    1. Fastensonntag, 22. Febr. 2015

    Weg von hier!„Der Geist trieb Jesus in die Wüste.“ – Das heutige Evangelium ist genommen aus dem ersten Kapitel des Markus-Evangeliums, also ganz vom Anfang. Voraus geht nur der Bericht von der Taufe Jesu am Jordan. Dort kommt der Geist Gottes auf ihn herab; derselbe Geist, der ihn jetzt forttreibt. Dann erst, nach 40 Tagen in der Wüste, wird Jesus reden: „Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um!“ Das sind die ersten Worte Jesu, die Markus überliefert. Die Zusammenfassung der ganzen Lehre.

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  • 13/02/2015

    Vierter Sonntag im Jahreskreis (B), 1. Februar 2015

    „Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen“, schreibt Paulus den Christen. Das bedeutet: Die Leute haben Sorgen. Und noch dazu (das wird im Folgenden klar) die falschen Sorgen; jedenfalls in den Augen des Apostels. Diese Christen sorgen sich „um die Dinge der Welt“ und die Männer, wie sie den Frauen gefallen und die Frauen, wie sie den Männern gefallen.

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Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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