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Predigten aus der Malteserkirche

  • 05/10/2015

    Kreuzerhöhung, 14. September 2015

    Gut, wenn ein Versuch scheitert. Nicht, damit es dann beim nächsten Mal besser wird; auch nicht, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen und als reife Persönlichkeiten abzurunden. Nein: einfach scheitern. Und das aushalten.

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  • 18/09/2015

    21. Sonntag im Jahreskreis (B), 23. August 2015

    „Mein Kind soll einmal selbst entscheiden, ob es getauft werden will.“ Das sagen viele Eltern. Und viele Leute sagen: „Jeder muss selbst wissen, was er glaubt.“ Die Bibel sagt: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.“

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  • 18/09/2015

    23. Sonntag im Jahreskreis (B), 5./6. September 2015

    „Pack!“ – Das kann man sagen, wenn man die Bilder der Flüchtlinge sieht (Calais). Man kann auch auf Flüchtlingskinder urinieren. In Berlin ging das, dieser Tage in der S-Bahn. Ein Mitglied der „Herrenrasse“ (das war tatsächlich das Argument!). Man kann auch auf facebook (sind hier viele, die finden, man müsse unbedingt bei facebook sein?) – man kann auch auf facebook posten: „Ich würde draufhalten! Die haben da nix zu suchen, da haben sie halt Pech.“ Gepostet von einer Deutschen. Sie spricht von den Flüchtlingen am Rand der Autobahn.

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  • 06/07/2015

    Johannes der Täufer, 24. Juni 2015

    Johannes der Täufer – , so fremd, so einsam, so richtig, so über den Maßen groß. Was soll er mit uns und wir mit ihm? Kein echter Christ wird gegen diese Gestalt sprechen; jeder hier wird Johannes um Fürsprache bitten: den Schutzpatron des ganzen weltweiten Ordens der Malteser-Ritter und den Patron dieser kleinen Kirche hier. Aber wenn wir ehrlich sind: Warm wird man mit dem Täufer nicht. Nicht leicht jedenfalls. Franz von Assisi oder der hl. Antonius oder Maria sind leichter zu nehmen…

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  • 06/07/2015

    Peter und Paul, 28./29. Juni 2015

    Sie waren keine Freunde. Ihre Wege haben sich nur kurz gekreuzt; der Herkunft und dem Charakter nach waren sie grundverschieden. Petrus und Paulus haben gestritten. – allerdings nicht über Blödsinn, sondern über die Wahrheit. Nichts deutet darauf hin, dass sie einander tief sympathisch waren; nichts von einer Männerfreundschaft, wie Sie sie kennen. Dennoch anerkennt Paulus die Autorität des Petrus, und Petrus achtet Paulus. So werden die beiden die Säulen der Kirche. Christus ist der Grundstein (und der Schlussstein), aber Gott beruft zwei ganz unterschiedliche Menschen, die Säulen des Baues zu werden. So geht Kirche.

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  • 02/07/2015

    12. Sonntag im Jahreskreis (B), 21. Juni 2015

    So geht das. Irgendeine banale Untersuchung, – und der Arzt wird plötzlich sehr ernst. Sturm. Eine Plauderei beim Abendessen, – und mit einem Mal sitzen da nicht mehr Freunde, sondern Gegner. Sturm. Herrlicher Sommer, alles leicht, alles voller Leben, – und plötzlich: Krieg. So war das im Sommer 1914. Sturm. Von jetzt auf gleich. „Sie nahmen das Boot… plötzlich erhob sich ein heftiger Sturm.“

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  • 02/07/2015

    Hl. John Fisher und Hl. Thomas Morus, 22. Juni 2015

    Was für Worte! – „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.“ Und in der Lesung: „Jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt. Wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?“ Was für Worte! Die Bibel von ihrer unerträglichen Seite.

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  • 30/06/2015

    11. Sonntag im Jahreskreis (B), 13./14. Juni 2015

    Wie viel Herz hält man aus? Will man das Herz des anderen überhaupt entdecken? Oder reicht ein Körper? Will man erkennen oder bloß ein wenig Nähe fühlen? Vielleicht hat das Herz Abgründe? Und welcher Art mögen diese sein? Dunkel? Kalt? Was kommt aus den Herzen des Menschen hervor?

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  • 18/06/2015

    Hl. Messe des Aidsdienstes Malteser, 2. Juni 2015

    Wer hat das Sagen? Der blinde Tobit oder seine Frau? Gott oder der Kaiser? Wer sind die Herren? Betreuer oder Betreute? – Der Malteser-Ritter-Orden gibt eine überraschende Antwort. In dem Gebet, das alle Mitglieder täglich sprechen (damit es sich einprägt ins Herz und in den Verstand), da heißt es: „Meinem Nächsten will ich in Liebe begegnen. Besonders den Armen und unseren Herren Kranken.“

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  • 15/06/2015

    Messe in der „Langen Nacht der Kirchen“, 29. Mai 2015 (Freitag der 8. Woche im Jahreskreis)

    Die Lesung aus dem Alten Testament spricht von Dauer und Vergehen. Von Ordnung. Die stabile Ordnung von Gut und Böse, Strafe und Lohn, Zeit und Nicht-Zeit. Das Evangelium dieses Tages spricht von der Ordnung der Natur („es war nicht die Zeit der Feigenernte“), von der Ordnung des Herkommens und der Notwendigkeiten: Händler und Käufer im Heiligen Bezirk, im Tempel Gottes, – denn Menschen müssen ja von etwas leben und die Wirtschaft muss wachsen und die Konkurrenz kann nicht schlafen. „Da verfluchte er den Feigenbaum und sagte zu ihm: ‚In Ewigkeit soll keiner mehr eine Frucht von dir essen.’“ – „Und seine Jünger hörten es“ (Mk 11).

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  • 15/06/2015

    Fest des hl. Justin, 1. Juni 2015

    Wir müssen reden.
    Das ist nicht eine Option unter etlichen anderen; das ist eine innere Notwendigkeit. Wir müssen reden.

    Der Glaube ist keine Privatsache. Er gehört einem nicht allein. Der Glaube misst sich nicht daran, ob er mir, mir allein, gefällt und nützt. Der Glaube kann auch nicht für sich behalten werden, weil es so bequemer ist. Wer glaubt, muss reden, früher oder später – und sich stellen. Der Glaube ist auch nicht der Besitz einer kleinen Elite, nur ihr zugänglich. Er ist für alle da. Glaube ist immer öffentlich. „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten…“ Wir müssen reden, mit der ganzen Menschheit. Darunter geht es nicht.

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  • 12/06/2015

    Fest des seligen Gerhard Mecatti von Villamagna, 18. Mai 2015

    „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!“ – Auf solches Wort hin wurden ritterliche Menschen. Dienst, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit Tag und Nacht standen am Anfang des Weges, wenn sieben-, achtjährige Buben antraten, um Knappen zu werden. Knappendienst musste tun, wer einmal ein Ritter sein wollte. „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!“ Wenn zum Dienst der Wachsamkeit noch Mut und Treue kamen, konnte der Ritterschlag sein.

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  • 12/06/2015

    Pfingsten 2015

    „… wir wurden alle mit dem einen Geist getränkt“, heißt es in der Lesung. Alle. Also jeder hier. Jeder hier in der Kirche und fast jeder in Mailberg wurde in seiner Taufe mit dem einen Heiligen Geist getränkt (welche Gemeinschaft!).

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  • 02/06/2015

    Christi Himmelfahrt, 14. Mai 2015

    Pfarrer gehen weg, eines Tages. Kinder beginnen ihr eigenes Leben, ohne die Mutter. Männer verlassen Frauen, Frauen verlassen Männer. Menschen wechseln den Job oder ziehen um oder sie wandern aus. Menschen verändern sich. Und eines Tages gehen sie weg. Aus dieser Welt.

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  • 19/05/2015

    Montag in der 4. Woche der Osterzeit, 27. April 2015

    „In jenen Tagen“ erfuhren sie, „dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.“ Das freut sie nicht. Das war nicht vorgesehen. Sie hatten nie an so etwas gedacht; sie hatten gedacht, sie könnten die Türen verschlossen halten, unter sich bleiben. Sie hatten vergessen, was Er einmal gesagt hatte: “Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht… wird ein- und ausgehen.“ Wenn Jesus die Tür ist, dann zählen die Türen, die wir bewachen nicht mehr viel. Nun sind sie da: Heiden, Neue. Bald auch Halbe, Idioten, Mitläufer. Leute, die man nicht will. Leute, die vielleicht gar nicht da sein dürfen. „Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten!“, wird dem ersten Papst vorgeworfen.

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  • 19/05/2015

    5. Sonntag der Osterzeit, 3. Mai 2015

    „Das Großpriorat hatte nun Frieden; es wurde gefestigt und wuchs.“ Wenn Ihnen am Malteser-Ritter-Orden liegt, hören Sie das gern. Keine Konflikte, keine besorgniserregenden Herausforderungen, keine beängstigenden Prognosen.

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Souveräner Malteser Ritterorden

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