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Predigten aus der Malteserkirche

  • 14/03/2016

    Fest Kathedra Petri, 22. Februar 2016

    „Kirche? Was soll das denn sein?“ Vielleicht hat der Fischer so gedacht, damals, als Jesus mit ihm sprach. Es war um Jesus selbst gegangen. „Für wen halten die Leute den Menschensohn?“ Und plötzlich spricht Jesus von der Kirche. Das erste und einzige Mal, dass dieses Wort in den Evangelien vorkommt: „Kirche.“ – Bei uns ist es umgekehrt: Wir reden oft über die Kirche und selten über Christus. Checken Sie Ihre eigenen Konversationen und Sie wissen, was ich meine…

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  • 07/03/2016

    Zweiter Fastensonntag, 21. Februar 2016 Phil 3,17-4,1

    „Ihr Gott ist der Bauch.“ So hieß es in der Zweiten Lesung. – Wer ist Ihr Gott? Sind Sie sicher, dass es der Gott Jesu Christi ist? Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs? Der Gott, der Ihnen Gebote gibt und Sie liebt? Der uns Gebote gibt, weil er uns liebt? Der Gott, der in Ihrem Herzen wohnen und zu Ihnen sprechen kann? An welchen Gott glauben Sie? Wer sitzt auf dem Thron Deines Herzens? – Die Frage der Fastenzeit!

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  • 07/03/2016

    Montag der 5. Woche im Jahreskreis, 8. Februar 2016

    „… er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen.“ Hände, die sich nach dem Gewand Jesu ausstrecken: so viel Erwartung! So viel Hoffnung! Das ist der Mensch.
    Was erwarten die Leute, was erwarten Sie von der Religion?

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  • 25/01/2016

    3. Sonntag im Jahreskreis (C), 24. Jänner 2016

    Wir sind Flüchtlinge. Exilanten. Fremde. Wir leben alle nicht mehr im Land unserer Kindheit. Auch die, die jetzt noch Kinder sind, werden schon bald ihre Heimat nicht mehr finden. Der Weltgeist vertreibt uns. Weg vom Vertrauten, hin zu immer Neuem, Fremdem.

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  • 25/01/2016

    Fest der Bekehrung des Apostels Paulus, 25. Jänner 2016, Malteserkirche

    „Er stürzte zu Boden.“ – „Die Bekehrung Pauli“: Von dem Ross, das die Maler uns gerne zeigen, ist in der Bibel keine Rede. Aber die Künstler haben etwas Richtiges erfunden: den Sturz von oben tief hinunter. Im entscheidenden Moment ist Paulus oben: Christenjäger von Amts wegen. Ein Mann mit Autorität und Gewalt und festen Überzeugungen. Doch er stürzt – und ist, von einer Sekunde auf die andere, blind, verwirrt, hilflos

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  • 19/01/2016

    Taufe des Herrn 2016

    Zu wem stellt er sich da? – Jesus stellt sich nicht zu den Besseren; er geht zu den Schlechteren. Er tut, was nur Sünder tun: Er lässt sich taufen. Die Taufe ist nicht für die, die okay sind… Die Taufe ist für schlechte Menschen, die auf Gott hoffen. Bedenken Sie, wer sich da am Jordan sammelt: die, die erkannt haben, dass sie ihr Leben ändern müssen. Weil es nicht gut war.

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  • 18/01/2016

    Epiphanie 2016

    „Epiphanie“, das kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erscheinung (mit Geistern hat es nichts zu tun). Erscheinung: Es geht also um das Sehen. Eine Erscheinung ist das, was man sehen kann. Wenn man vor Ort ist und sehen will… Und was „erscheint“? Eine Wahrheit. Der stille Glanz der Wahrheit.

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  • 15/01/2016

    Montag, 4. Jänner 2016

    „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ So heißt es beim Evangelisten Johannes. So schreibt es der nieder, der beim Letzten Abendmahl an der Brust des Herrn ruhte beinahe wie ein Kind. „Allen aber, die ihn aufnahmen…“

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  • 14/01/2016

    Zweiter Sonntag der Weihnachtszeit, 2./3. Jänner 2016

    Christen feiern Weihnachten von der Heiligen Nacht bis zum Fest der Taufe Christi am kommenden Sonntag. Deswegen leuchtet der Christbaum bei Christen jetzt und nicht Anfang Dezember, und deswegen hören wir heute ein Weihnachtsevangelium. Eines ohne Krippenromantik. Keine Hirten, kein Engel, kein Stern. Nichts fürs Gemüt.

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  • 11/01/2016

    Hochfest der Muttergottes, 1. Jänner 2012

    Wir werden im neuen Jahr vielen Menschen begegnen, aber der erste ist Maria. Heute. Der erste Jänner ist das „Hochfest der Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Die Messe beginnt mit den Worten: „Gruß dir, heilige Mutter!“

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  • 11/01/2016

    Fest der Heiligen Familie, 27. Dez. 2015

    „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder und Schwestern?“, fragt Jesus die Menge, als seine Familie vor der Tür steht und ihn sehen will. Seine Verwandten meinen, er sei „von Sinnen“ (cf. Mk 3,33; 3,21). Wie passt diese verstörende Szene zum Bild der Heiligen Familie, wie wir es aus den Kirchen und Kalendern kennen: ein Mann, eine Frau, ein Kind, still und einträchtig beisammen in Bethlehem oder Nazareth. Was ist da passiert?

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  • 11/01/2016

    Stephanitag 2015 – „Fürchtet euch nicht!“

    „Als die Fülle der Zeit gekommen war“ (Gal 4, 4): Das war Weihnachten. Die erste Ankunft Jesu. Die zweite Ankunft Jesu geschieht jeden Augenblick. Denn der Auferstandene lebt und er sucht uns. Die dritte Ankunft Jesu wird sein am Ende der Zeit, am Letzten Tag.

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  • 11/01/2016

    Christmette 2015

    Die Weihnachtslieder wird es immer geben. Und die Weihnachtsmärkte. Weil Menschen manchmal Rührung brauchen, Traditionen und ein bisschen Freude. Aber die Christmette? Wird es die in 20 Jahren noch geben? Hier in Mailberg? Mit welchen Gläubigen? Mit welchem Priester?

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  • 11/01/2016

    Christtag 2015

    33 Jahre lang und dann Schluss? – „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Dieser Satz aus dem Johannesevangelium, dieser seltsame und feierliche Satz, bedeutet: Gott wurde Mensch – Jesus aus Nazareth. Jesus: wahrer Gott und wahrer Mensch.

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  • 14/12/2015

    2. Adventssonntag (C), 6. Dezember 2015 – Zuversicht –

    Berge, Gebirge von Sorgen… Täler, Schluchten, Meere von Angst… Und die Sorgen lassen Gott nicht bis zu uns gelangen; die Angst stellt sich zwischen uns und Gott. So ist die Welt – und nicht erst heute. Da bekommen einige eine Aufgabe: Bereitet Gott den Weg!

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  • 14/12/2015

    3. Adventssonntag (C), 13. Dezember 2015

    „Was sollen wir tun?“ Das ist doch die Frage aller Fragen! Aber heute fühlen sich viele so hilflos, so überfordert von den Problemen dieser Welt, dass sie diese Frage gar nicht erst zulassen. Irgendwie schleicht sich die Haltung ein: Man kann eh nichts tun.

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Souveräner Malteser Ritterorden

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