Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Um Ihnen auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte und für Sie relevante Informationen bereitstellen zu können, werden auf dieser Website mithilfe von Cookies Informationen über Sie und Ihr Nutzungsverhalten gesammelt und gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von einem Website-Server auf Ihrem Computer oder sonstigen Geräten zur Internetnutzung abgelegt werden. Ihr Webbrowser sendet diese Cookies bei jedem Besuch an die Website zurück. Dies ermöglicht es uns, Sie bei einem erneuten Besuch der Seite zu identifizieren und Informationen bzgl. Ihrer Präferenzen, zu speichern. Weitere Informationen zu Cookies und ihrer Funktionsweise finden Sie unter: http://www.aboutcookies.org/ Bei jedem Besuch unserer Website werden mithilfe der Cookies und anderen Technologien Informationen gespeichert. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer hier beschriebenen Verwendung von Cookies einverstanden. Weiterlesen

Close

Predigten aus der Malteserkirche

  • 07/11/2016

    27. Sonntag im Jahreskreis (C), 2. Oktober 2016

    Durchhalten! Sie wissen es, beinahe jeder erlebt es irgendwann: Zeiten, persönliche Situationen, politische Situationen, wo dies das letzte Wort ist: Durchhalten! Nicht Aufgeben! Alles andere funktioniert nicht mehr. Gute Ratschläge, Trost, Ablenkung: alles nutzlos. Und es ist keine Hilfe in Sicht. Keine. Auch Gott hilft nicht. Noch nicht oder nie, wer weiß es? Es bleibt nur noch der unbedingte Wille durchzuhalten. Es bleibt nur noch die Treue.

    Mehr
  • 07/11/2016

    Dienstag der 28. Woche im Jahreskreis, 11. Oktober 2016

    Welche Welt wollen Sie? Ich frage Sie das, weil wir wählen können. Es liegen verschiedene Vorschläge vor, konkurrierende Welten. Viel Demokratie oder wenig Demokratie. Islam oder Atheismus. Kapitalismus oder soziale Marktwirtschaft. Wir Katholiken müssen nicht hinnehmen; wir können wählen, mitbestimmen, gestalten. Wir sind keine Opfer.

    Mehr
  • 27/10/2016

    25. Sonntag im Jahreskreis (C), 25. September 2016

    „Wehe den Sorglosen und wehe den Selbstsicheren!“ So hieß es eben beim Propheten Amos. Gegen Sorglosen und Selbstsicheren! Wieso das denn? Was soll schlecht sein an Sorglosigkeit und Selbstsicherheit? Erziehen Sie Ihre Kinder nicht dazu, sich keine Sorgen zu machen? Oder wünschen ihnen doch wenigstens Sorglosigkeit? Und erziehen Sie sich und Ihre Kinder nicht zur Selbstsicherheit? Was für ein Problem hat die Bibel?

    Mehr
  • 25/10/2016

    23. Sonntag im Jahreskreis (C), 4. September 2016

    „Keiner von euch, der nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet, kann mein Jünger sein.“ Wie redet Jesus da mit uns? Wir Katholiken hier sind also nicht seine Jünger? Weil wir nicht den Anforderungen entsprechen? Weil wir an unseren Möbeln hängen und an den Eltern und unseren Kindern? Noch einmal: Wie redet Jesus da mit uns? Ich hoffe, Sie spüren Empörung. Besser, Sie sind irritiert über ein Wort Jesu, als dass es Sie kalt lässt. Damit Ihnen aufgeht, wie Jesus wirklich ist.

    Mehr
  • 25/10/2016

    Dienstag der 23. Woche im Jahreskreis, 6. September 2016

    Gott hat sich schwach gemacht, um uns schwachen Menschen nahe zu sein: eine Lieblingsbehauptung der aktuellen Spiritualität. Genau die Message, die ein junger Mann lieben wird, der von nichts anderem träumt als einem Audi und einer turbo Fitnessstudio-Figur. Von Kraft also.

    Mehr
  • 20/10/2016

    21. Sonntag im Jahreskreis (C), 21. August 2016

    „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen, denn ich sage euch: Viele werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Bemüht euch mit allen Kräften!“ Wie dramatisch! Wie zudringlich, das heutige Evangelium!

    Mehr
  • 07/10/2016

    Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, 15. August 2016 Schönheit und Fülle

    Wie ging es Ihnen, wenn Sie vor zehn Jahren in diese Kirche kamen, in die dunklen Farben, schmutzigen Wände, billigen Teppiche und frommen Werke aus der Massenproduktion? Fanden Sie das schön? Oder hässlich? Oder fiel es Ihnen gar nicht auf? Und wie geht es Ihnen jetzt hier? Wie ging es Ihrer Seele damals in der Kirche und wie geht es ihr heute, wo unsere Kirche renoviert ist und von vielen Händen aus der Pfarre wunderbar erhalten und gepflegt wird?

    Mehr
  • 07/10/2016

    20. Sonntag im Jahreskreis (C), 13. August 2016, Vorabendmesse

    „Wenn die Menschen gottlos werden, sind die Regierungen ratlos, die Lügen grenzenlos, die Schulden zahllos, die Besprechungen ergebnislos… die Politiker charakterlos, die Christen gebetslos, die Kirche kraftlos, die Völker friedlos, die Verbrechen maßlos.“ Antoine de Saint-Exupéry, der Autor des berühmten Büchleins „Der kleine Prinz“, hat das in den 30er- oder 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben. In schlimmen Zeiten.

    Mehr
  • 23/09/2016

    19. Sonntag im Jahreskreis (C), 6./7. August2016

    Die Welt wäre besser ohne Religion. Ohne so genannte „Gläubige“ wäre diese Welt friedlicher. Wenn im Namen Gottes getötet wird, wird es Zeit, der Religion den Rücken zu kehren: Immer mehr Menschen denken so. Der Glaube und die Gläubigen haben derzeit kein gutes Image.

    Mehr
  • 23/09/2016

    Fest des hl. Dominikus, 8. August 2016

    „Franziskus“ – weil alle Franzikus lieben. Franziskus zieht sich aus, auf dem Marktplatz von Assisi, wirft seinem Vater die reichen Kleider hin, geht nackend weg und wird ein Heiliger. Das haut rein, das vergisst keiner, das gefällt allen. Bis heute.

    Mehr
  • 12/09/2016

    Hl. Messe Aidsdienst Malteser, 7. Juni 2016

    Sie sind nichts Besonderes. Ich auch nicht. Obwohl wir das doch alle gerne wären: etwas Besonderes. Nicht Masse, nicht anonym, ohne Bedeutung. Wenigstens für ein paar Menschen auf dieser Erde wollen wir etwas ganz Besonderes sein.

    Mehr
  • 12/09/2016

    Lange Nacht der Kirchen, 10. Juni 2016

    Dieses Evangelium – einfach das Evangelium von diesem Freitag – braucht keine Erklärung. Wenn das Wort Jesu Autorität ist, sind wir im Dilemma: sein Wort über die Unauflöslichkeit der Ehe gegen unser heutiges Leben. Wenn Jesus sich als Autorität erledigt hat, sind wir frei und können handeln, wie es uns gefällt. Ich finde die Lesung spannender.

    Mehr
  • 12/09/2016

    Hochfest Johannes des Täufers, 24. Juni 2016

    „Hier lächelt jeder ständig.“ So schilderte kürzlich unser Kirchenblatt eine Gemeinde der katholischen Erneuerung in London. Genauer gesagt: So lobte die Zeitung jene britische Pfarre. Alle lächeln ständig: Ich kannte das bisher nur von Leuten, die lustige Pilze gegessen hatten, aber offenbar ist das jetzt das Modell der modernen Katholiken. Beunruhigend. Was soll aus England werden, wenn die jetzt ständig lächeln? Und wo sollen Sie dann hin, Sie, die Ritter und Damen des Ordens, Sie und Ihr Patron?

    Mehr
  • 30/06/2016

    Fronleichnam 2016 (Mailberg)

    Mit was soll ich beginnen? Gute Nachricht? Schlechte Nachricht? Zuckerl oder Gurkerl? Eigentlich wurst. Zwei Dinge will ich Ihnen zu Fronleichnam sagen. Zu zwei Haltungen will ich Sie verführen, die auf den ersten Blick ganz gegensätzlich sind: Gehorsam und Spiel.

    Mehr
  • 30/06/2016

    Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit, 22. Mai 2016

    Wenn das Christsein der Christen nur endlich mehr mit Gott zu tun hätte! Christsein bedeutet, sagt ein berühmter Theologe, „ein Leben lang die Unbegreiflichkeit Gottes aushalten“. Das gefällt mir. So wünsche ich mir die Kirche. Das passt zum Hochfest der Dreifaltigkeit: Fest der Unbegreiflichkeit Gottes. Ja, man kann das Unbegreifliche feiern (Geburt eines Kindes)! So gesehen, könnte das Hochfest der Dreifaltigkeit das Gründungsfest der neuen Kirche werden. Ein Impuls der Erneuerung, hin zu einer Kirche, in der es um den Glauben an Gott geht – und nicht um das, was „man“ tut, nicht um das Brauchtum, um die Kunst oder die Politik.

    Mehr
  • 30/06/2016

    Fest des seligen Wilhelm Apor, 23. Mai 2016

    „Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit! Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade…“ Ob der Bischof von Györ an dieses Wort dachte, als er am Morgen des 30. März 1945 das Zingulum anlegte, den Gürtel, der die priesterliche Albe zusammenhält? „Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit!“

    Mehr
  • 16/06/2016

    Christi Himmelfahrt, 5. Mai 2016 – Jahrtag der Feuerwehr in Mailberg –

    Ich freue mich, dass Sie heute da sind. Sie sind skeptisch, ich weiß. Ich weiß auch, dass Sie nicht ganz behaglich sind. Die Kirche ist doch ein seltsames, fremdes Terrain. Nicht Ihr Zuhause. Irgendwie schön, irgendwie richtig, aber auch eigenartig, fast bis zum Unsympathischen. Das liegt nicht an mir; es wäre mit einem anderen Pfarrer nicht viel anders. So ist Ihre Situation jetzt, – und ich kann daran gar nicht viel ändern, fürchte ich.

    Mehr
  • 16/06/2016

    7. Sonntag der Osterzeit (C), 8. Mai 2016

    „Alle sollen eins sein.“ Ich höre das nicht gern. Ich erlebe immer mehr, mit denen ich nichts zu tun haben will. Die zudringlichen Bettler in der Kärtnerstraße, die Populisten in der Politik, die die Leuten vom Nachdenken abhalten. Oder die Ex-Jugos, die Auto fahren, als gälten die Regeln nur für die anderen… Und da funkt mir Jesus drein, wieder einmal: Alle, die glauben, sollen eins sein, sagt er. Darum betet er am Ende seines Lebens: um Einheit.

    Mehr
  • 16/06/2016

    Dienstag der 7. Osterwoche – Joh 17, 3 –

    Ich will alles. Ich will das Ganze. Warum kann man nicht jung und zugleich alt sein? Zugleich Vater und Priester? Tischler und Schriftsteller? Sänger und Sportler zugleich? Warum müssen wir uns immer entscheiden, für das eine und damit gegen so vieles andere? Ich will alles und bekomme immer nur Stücke. So ist das in dieser Welt und in diesem Leben, und es fällt schwer, das zu akzeptieren. Wer es nicht akzeptiert wird niemals klug und weise; er wird nur wütend. Wie wütend sind wir, auf das Leben?

    Mehr

Souveräner Malteser Ritterorden

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | Telefon: +43 1 512 72 44 | E-Mail: smom@malteser.at