Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Order of Malta

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Weihnachten geht weiter!

25/12/2017 


Die Weihnachtsbotschaft endet nicht heute. Gott bleibt bei uns wohnen. Er hat sein Zelt nicht abgebrochen. Er bleibt Mensch unter uns Menschen. Er löscht sein Licht nicht aus, wie die Weihnachtsbeleuchtung abgedreht wird.

Christtag – „Hochfest der Geburt des Herrn“ – am 25. Dezember

Der erste Christtag ist der Festtag der Geburt des Herrn, an dem die Christenheit Gott dafür dankt, dass er durch das Opfer seines geliebten Sohnes, der ganz Mensch wurde, uns als seine Kinder angenommen hat, damit wir durch ihn frei werden und nicht mehr Knechte der Sünde sind.

Oft fand früher die Bescherung erst an diesem ersten Weihnachtsfeiertag in den frühen Morgenstunden statt. Am Nachmittag stand der Besuch des Patenkindes am Programm, der Abend wurde familiär gemütlich gestaltet.

Stephanietag . am 26. Dezember

Stephanus war Diakon einer urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, der gegen die zeremoniellen Äußerlichkeiten des Judentums predigte. Er wurde verfolgt und von einer Menschenmenge gesteinigt. Er gilt als geistiger Vorläufer des Apostel Paulus.

Am 2. Christtag, also am 26. Dezember denken wir besonders darüber nach, was die Fleischwerdung Gottes bedeutet. Wir spüren, dass das große Geschenk der unmittelbaren Nähe Gottes uns unermesslich reich macht dadurch, dass er selbst arm wurde. Obwohl dieser Tag noch weihnachtlich anmutet, ist er liturgiemäßig seit dem 5. Jht. ein Märtyrerfesttag.

An diesem Tag wurden die Pferde ausgeritten, da der hl. Stephan der Schutzpatron der Pferde, Pferdeknechte, Kutscher, Küfner, aber auch der Maurer, Steinhauer, Weber, Schneider ist. Zu dem soll der Heilige vor Kopfschmerzen und sämtlichen Steinleiden bewahren…

Johannesevangelium 1,1-18

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

Die Weihnachtsbotschaft endet nicht heute. Denn „das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. Gott bleibt bei uns wohnen. Er hat sein Zelt nicht abgebrochen. Er bleibt Mensch unter uns Menschen. Er löscht sein Licht nicht aus, wie die Weihnachtsbeleuchtung abgedreht wird. In unserem Alltag bleibt er gegenwärtig als der „Gott mit uns“. „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.“ Weihnachten geht weiter. Wir müssen es nur achtsam wahrnehmen!

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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