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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

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Nachrichten

14. November – Weltdiabetestag

14/11/2017 


Weltweit leiden 422 Millionen Menschen an Diabetes

Diabetes ist eine der meist verbreiteten Erkrankungen weltweit. Diabetes ist nicht ansteckend und doch steigt die Zahl der Erkrankungen überall rasant an. Grund dafür sind die Veränderungen im Lebenstil, dem Freizeitverhalten und in der Arbeitswelt. Diabetes mellitius beschreibt eine Gruppe von chronischen Stoffwechselerkrankungen, die erhöhte Blutzuckerspiegel zur Folge hat.

600 000 Betroffene in Österreich – Tendenz steigend

Dezeit leiden in Österreich ca. 600 000 Menschen an der Diabetes mellitius Erkrankung und 30 000 Menschen in Österreich an einer Typ 1-Diabetes, davon sind geschätzte 4000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von dieser Autoimunerkrankung betroffen.
Allgemeine Tendenz in den nächste Jahren – rasch steigend.

Prävention, Früherkennung und Änderung des Lebensstils

Eine über Jahre bestehende, unerkannte Zuckererkrankung kann schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen, die oft nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Übergewicht und Fettleibigkeit sowie Bewegungsmangel fördern die Entstehung des Typ 2-Diabetes, daher ist eine Früherkennungsuntersuchung anzuraten.
Um das Risiko an Diabetes zu erkranken zu minimieren, sollte bereits im Kleinkinder- und Jugendlichenalter auf eine gesunder Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung, geachtet werden.
Sensibilisierung, Aufklärung und Unterstützung für Familien und Betroffene sollte es von Spezialisten aus den Gesundheits- und Bildungsbereichen geben.

Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung tragen dazu bei nicht an Diabetes zu erkranken

Der weltweite Anstieg an Diabeteserkrankungen basiert unter anderem auf einer Kombination aus ungesunder Ernährung und einem Mangel an Bewegung. Eine ausgewogene Ernährung sollte aus dem täglichen Konsum von 30% Gemüse und Salat, 20% Obst, 25% Kohlenhydraten und 25% Eiweiß bestehen. Süßes sollte bewußt und in Maßen genossen werden und man sollte 1,5 bis 2 Liter Wasser und zuckerfreie Getränke pro Tag zu sich nehmen.
Bewegung und Sport haben in jeder Hinsicht positive Effekte auf die Gesundheit, allerdings ist ein Rückgang was Bewegung und Sport betreffen, zu verzeichen. Vor allen Dingen macht sich diese Tendenz bereits bei den Kindern und Jugendlichen bemerkbar und führt zu Gewichtszunahmen, dem Abbau von Leistungsfähigkeit und einem Anstieg des Diabetesrisikos für diese Altersgruppe. Es ist bereits jetzt ein starker Anstieg des Typ 2-Diabetikers zu verzeichnen.

Zukünftige Auswirkungen auf den Pflege- und Betreuungsbereich

Laut vorsichtigen Schätzungen könnte der Anteil der Diabeteserkrankungen in Österreich bis ins Jahr 2030 auf 800 000 Personen steigen. Mit einer immer älter werdenden Gesellschaft und dem Anstieg der an Diabetes erkrankten Personen, entstehen auch neue Herausforderungen für den Bereich der mobilen Pflege und Betreuung. Menschen mit einer Diabeteserkrankung benötigen ein besonders hohes Maß an Achtsamkeit und Sorgfalt ihre Pflege betreffend. Je nach Ausprägung der Krankheit und den Einschränkungen durch Folgeerkrankungen, benötigen Diabetespatienten Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens wie Bewegung, Körperpflege, Essen und Trinken. Hier braucht es speziell auf die Bedürfnisse des an Diabetes Erkrankten, ausgebildete, diplomierte Pflegefachkräfte welche es dem Betreoffenen ermöglichen, trotz seiner Erkrankung, zu Hause in seiner gewohnten Umgebung gepflegt und betreut zu werden.

Souveräner Malteser-Ritter-Orden

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