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Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta

Order of Malta

Nachrichten

14. April Karfreitag

14/04/2017 


Am Karfreitag gedenken die Christen dem Tod Jesus am Kreuz. Er ist der traurigste und gleichzeitig einer der wichtigsten Tage im Kirchenjahr, denn Jesus hat durch sein Leiden und Sterben die Menschen erlöst. Seinen Namen hat der Karfreitag von dem althochdeutschen Wort „kara“, das Wehklagen bedeutet.

Das Wort Karfreitag hat seinen Ursprung im althochdeutschen Wort „kara“, dass so viel wie Trauer, Kummer, Wehklage heißt. Gedacht wird am Karfreitag, dem traurigsten Tag des Kirchenjahrs Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist. Gefeiert wird der Karfreitag mindestens seit dem zweiten Jahrhundert. Bis heute gilt er in der katholischen Kirche als strenger Fasttag, an dem die Gläubigen kein Fleisch zu sich nehmen und sich nur einmal sättigen sollen.

Am Karfreitag gibt es keine Heilige Messe, es darf keine Eucharistiefeier stattfinden. In vielen Pfarren wird auch auf die Kommunion verzichtet, denn am Todestag Jesus soll der Mensch es aushalten Jesus nicht empfangen zu können. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Karfreitagliturgie sind die großen Fürbitten, in denen Gott für seine Erlösungstat gedankt und um die Erlösung aller Menschen, auch jener die nicht an ihn glauben, gebeten wird. Die Kleidung der Priester am Karfreitag ist rot, die Farbe der Liebe, des Blutes und der Märtyrer.

„Im Kreuz ist Heil“

Die Passion Christi ist das zentrale Element des Gottesdienst. Sie wird, zumeist mit verteilten Rollen aus dem Johannesevangelium gelesen. Ein weiteres Element ist die „Erhebung des Kreuzes“, dabei enthüllt der Priester entweder ein Kreuz, oder er trägt ein Kreuz vom Eingang der Kirche in den Altarraum, wobei er dreimal den Ruf zur Erhebung singt: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“ oder „Im Kreuz ist Heil. Im Kreuz ist Leben. Im Kreuz ist Hoffnung“. Mehr zur Kreuzesverehrung den Improperien lesen sie hier. In vielen Kirchen wird am Ende des Karfreitagsgottesdienst Jesus Christus in sein Grab gelegt. Das Grab ist meist an einem Seitenaltar aufgebaut und die Gläubigen sind dazu eingeladen am Grab zu wachen und zu beten.

Die Klagelieder des Propheten Jeremia

Am Morgen des Karfreitags und Karsamstags ist die Laudes, das Morgengebet besonders gestaltet. Der Gottesdienst ist sehr schlicht und in seinem Mittelpunkt steht die (oft gesungene) Lesung der Klagelieder des Propheten Jeremia. Eine Besonderheit am Gottesdienst sind die 15 Kerzen, die am Altar stehen. Nach jedem Teil der Mette wird eine Kerze gelöscht, nur die 15. bleibt brennen, denn sie symbolisiert Jesus, der trotz Trauer, Angst und Tod sein Licht in die Welt leuchten lässt. In vielen Wiener Pfarren und Klöster werden die Trauermetten am Karfreitag und Karsamstag in der Gemeinschaft gebetet und gesungen.

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