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Aktuelle Meldungen
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Wien, am 26.1.10; 0:43:16 Uhr
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Das Großpriorat von Österreich hat seit gestern einen neuen Professritter. Dr. Ludwig Frhr. v. Call, emeritierter Assistenz-Professor an der Universität Innsbruck, legte in einem Festgottesdienst in St. Rochus in die Hände des Vertreters des Großmeisters, Fra’ Elie de Comminges, die ersten zeitlichen Gelübde als Professritter im Malteserorden ab. Es ist dies seit mehr als zehn Jahren das erste Mal wieder, dass ein Ritter den Übertritt in den Stand eines Professen in Österreich verspricht.
Mit der Ablegung der zeitlichen Gelübde verpflichtet sich der Professe - so wie Mitglieder anderer Orden - zum Leben nach den evangelischen Räten und gelobt Armut, Keuschheit und Gehorsam.
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Die ewige Profess selbst kann erst nach einer mindestens dreijährigen zeitlichen Profess abgelegt werden. Den Professen sind die höchsten Ämter im Malteser Orden, wie etwa der Großmeister, Großpriore und bestimmte Positionen in der Ordensregierung vorbehalten.
Damit verfügt das Großpriorat Österreich über zwei Professritter und zwei Professkapläne, ein weiterer Novize wird im Juni seine ersten zeitlichen Gelübde ablegen.
Weltweit zählt der Malteserorden rund 12.500 Mitglieder, darunter sind 37 Professritter, 11 Novizen und Aspiranten und 7 Professkapläne. |
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Wien, am 18.1.10; 9:58:03 Uhr
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Malteser International ist bereits mit zwei Teams aus deutschen, französischen und amerikanischen Spezialisten, Ärzten und Anästhesisten in Port-au-Prince. Die Malteser-Ärzte haben zusammen mit 3 Haitianischen Teammitgliedern sofort in dem Spital Francois de Sales , welches nicht völlig zerstört wurde, ihre medizinische Tätigkeit aufgenommen. Dr. Ralf Siepe steuert die Notfallaufnahme, Dr. Andreas Mennewisch übernimmt die Anästhesie und ein französischer Malteser Kollege, der Chirurg ist, führt Operationen durch.
Dr. Georg Nothelle, der Katastrophen-Koordinator von Malteser International und Dr. Klaus Runggaldier sind mit den weiteren Helfern dabei die notwendige logistische Unterstützung sicherzustellen und weitere Hilfe zu koordinieren.
Zwei Emergency-Health-Kits mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischer Ausrüstung um 20.000 Überlebende drei Monate zu versorgen werden heute von Ostende/Belgien in Marsch gesetzt.
Neueste Informationen finden Sie laufend unter:www.malteser-international.org
Malteser Spendenkonto: 1.000.999, BLZ 60.000 (IBAN: AT436000000001000999, BIC: OPSKATWW). Die Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. |
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Wien, am 15.1.10; 17:02:40 Uhr
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Der Prokurator hat heute alle Mitglieder und Freunde des Ordens aufgerufen für die Erdbebenopfer in Haiti zu spenden. Malteser Spendenkonto: 1.000.999, BLZ 60.000 (IBAN: AT436000000001000999, BIC: OPSKATWW). Die Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.
Malteser International ist mit einem Team aus deutschen, französischen und amerikanischen Spezialisten, Ärzten und Anästhesisten via Santo Domingo unterwegs nach Port au Prince. Unterstützt und begleitet werden die Malteser auch durch den Botschafter des Ordens in der Dominikanischen Republik. Das Team wird heute noch eintreffen und umgehend die Koordinierung der ersten Hilfs- aktivitäten der Malteser einleiten.
Einen Rückhalt finden diese Maßnahmen durch das 64-Betten-Spital im Norden Haitis, welches der Orden seit Jahren betreibt.
Rund 3 Mio. Menschen sind von der Katastrophe betroffen und wegen der mehr als zehntausenden von Toten befürchten Experten das ausbrechen von Seuchen und Infektionskrankheiten. Daher werden in erster Priorität Hygienemaßnahmen, Wasseraufbereitungsmöglichkeiten und die Versor- gung mit Medikamente vorbereitet.
Neben dem Großpriorat haben bereist zahlreiche Ordensgliederungen in Europa und Amerika ihre Hilfe zugesagt und auch die Ordensregierung hat durch S. Exz. den Großhospitalier aufgerufen diese Hilfs- aktivitäten in einem der ärmsten Länder der Welt maßgeblich zu unterstützen. |
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Wien, am 21.12.09; 18:20:11 Uhr
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Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier des Malteser Hospitaldienstes Bereich Wien am 20.12.2009 legte Dr. Moritz Röttinger LL.M. sein Gehorsamsversprechen (Promesse) gegen- über dem Prokurator zum Ritter in Oboedienz ab. Die Ritter und Damen des II. Standes versprechen hierbei das Kreuz in die Welt zu tragen, um die Wunder Gottes zu verkünden. Um Oboedienzritter zu werden, muss ein Ordensmitglied mindestens 5 Jahre aktiv im Orden oder in einem Hilfswerk mitgearbeitet haben und eine mehr als einjährige Aspirantenzeit absolvieren. Hierbei hat er sich in die Geschichte, die Ziele und den Auftrag des Ordens zu vertiefen, sein Gebetsleben zu intensivieren, das Lehramt der Kirche zu studieren und sich vorzubereiten den Glauben zu verteidigen. Dem Großpriorat gehören derzeit 21 Ritter und eine Dame der II. Standes an. S.Exz. der hwdgst. Herr Weihbischof Stephan Turnovszky danke ihm in seiner Predigt zum 4. Adventsonntag auch für sein Bereitschaft dem Ruf Gottes gefolgt zu sein. |
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Wien, am 2.12.09; 16:47:28 Uhr
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Der neue Leiter der Ständigen Mission des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens bei den Vereinten Nationen in Wien, Botschafter Günther A. Granser, betonte am Dienstag. bei der Tagung der UN-Drogenkommission in der Wiener UNO-City, dass die Drogenbekämpfung gemäß der UN-Charta eine gemeinsame Aufgabe der Staatengemeinschaft sei.
Botschafter Granser verwies in seinem Statement auf die besondere Rolle des Malteserordens im Rahmen der Vereinten Nationen. Konkret nannte er die Präsenz von Ordensvertretern bei zahlreichen internationalen Konferenzen sowie die Aktivitäten der Malteser-Hilfsorganisationen in der Katastrophenhilfe, der Gesundheitsfürsorge, der Bekämpfung von Seuchen und bei Friedensmissionen.
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Aus Anlass des Welt-AIDS-Tages betonte Botschafter Granser die Aktivitäten der Malteser im Kampf gegen AIDS auf allen Kontinenten, besonders in Südafrika, Kenia, dem Sudan, Thailand, Myanmar und Indien. Malteser International unterstützt z. B. nicht nur die Diagnose und Behandlung von HIV/AIDS in betroffenen Ländern sondern ist auch in der Gesundheitserziehung tätig und unterstützt Selbsthilfe-Gruppen für von HIV/AIDS betroffene Familien. |
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Wien, am 20.10.09; 12:35:56 Uhr
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Der Selige Gerhard kam Ende des 11. Jhdt. nach Jerusalem und gründete eine religiöse Gemeinschaft, um neben der Kirche des Hl. Johannes ein Hospiz für Pilger und Kranke zu betreiben.
Während der Belagerung Jerusalems durch die Kreuzfahrer 1099 war er in der Stadt. Alle Bewohner wurden, gleichgültig welchen Glauben sie hatten, gezwungen bei der Verteidigung zu helfen. Gerhard warf jedoch statt Steine Brot-Laibe den späteren Eroberern zu.
Gerhard versorgte eine Unzahl Kranker, Verwundeter und Sterbender und viele der Kreuzfahrer schlossen sich in kurzer Zeit der Bruderschaft an.
Am 15.2.1113 genehmigte Papst Paschalis II mit dem Schreiben „Piae postulatio voluntatis“ feierlich den neuen Orden. Gerhard verstarb am 3.9.1120 in Jerusalem. |
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Der Orden gedachte in ganz Österreich seines Gründers und konnte im Zuge der Hl. Messe in Wien fünf neue Mitglieder in die Johannesgemeinschaft aufnehmen. Dieses junge Hilfswerk hat bereits rund 25 Mitglieder, die im Gebet und in karitativer Arbeit ihre Beziehung zu Gott vertiefen, ihre eigene Berufung finden und in der Liebe wachsen wollen.
Seliger Gerhard, wir bitten für Deine fortgesetzte Fürsprache, dass unser Tun in der leidenden Welt weiterhin reiche Frucht an dem Baum, den Du gepflanzt hast, bringt. |
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Wien, am 14.9.09; 9:19:41 Uhr
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In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und der Magistratsabteilung 7 – Kultur wurde die Sockelzone und der Eingangsbereich der Straßenfassade der Malteserkirche saniert. Der Zahn der Zeit hat der Steinfassade erheblich zugesetzt und Verunreinigungen durch „Sprayer“ wurden ebenfalls entfernt. Im Zuge der Neugestaltung der Fußgängerzone in der Kärntnerstraße konnten diese Arbeiten ohne weitere Grabungsarbeiten nach Absprachen mit der Bauleitung eingebunden werden. Die Sanierungsarbeiten wurden von Architekt Dipl.-Ing. Ingrid Mayr bzw. dem Orden natürlich ausgeschrieben und nach Anbotsfrist und Prüfung der Unterlagen der Steinrestaurator Gerhard Zottmann aus Judendorf-Straßengel mit der Restaurierung beauftragt. Die Fassade wurde nach Bestandsaufnahme und Anlage einer Probefläche in Absprache mit dem BDA vorsichtig freigelegt, gesichert, gereinigt, Steinteile an bindemittelschwachen Stellen gefestigt, schadhafte Überputzungen ergänzt und abschließend geschlämmt und ist nun wieder ordnungsgemäß hergestellt. |
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